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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Handelsverband NRW: Brandbrief des Einzelhandels
Aufgrund dieser dramatischen Lage wendet sich der Handelsverband NRW in einem Brandbrief nun an die Politik des Landes. Alleine die Ergebnisse der letzten Umfrage unter Einzelhandelsunternehmen in NRW geben schon ein deutliches Bild der Situation: So schätzen aktuell nur noch 15% der Befragten die aktuelle Lage als „gut" ein. Der Energiekostenanteil am Umsatz hat sich von durchschnittlich 1,5% im Zeitraum 2019-2021 aktuell bereits verdoppelt und wird sich 2023 voraussichtlich verdreifachen. 22% der befragten Unternehmen sehen in den steigenden Energiekosten schon aktuell eine Existenzbedrohung, 48% bei langfristig höheren Preisen. Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer Handelsverband NRW, führt aus: „Der Ernst der Lage wird unmittelbar offensichtlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Umsatzrenditen im Handel üblicherweise zwischen 1,5% und 3% liegen. Eine Steigerung der Energiekosten im gegenwärtigen und weiter erwarteten Umfang bringt zahlreiche Unternehmen unmittelbar in die Verlustzone. An sich gesunde Einzelhandelsunternehmen geraten alleine durch diesen Wirkzusammenhang in die Schieflage." Einige prominente Beispiele aus der Branche gäbe es bereits. Zwar würdigt der Verband die bisherigen Anstrengungen der politisch Verantwortlichen, allerdings tragen diese aktuell leider bei weitem nicht ausreichend zur Entschärfung der Lage bei. Deswegen hat sich der Verband nun in einem Brandbrief an die gesamte NRW-Politik gewendet und einen Forderungskatalog übermittelt: „Damit wir auch in Zukunft noch ein vielfältiges Einzelhandelsangebot, funktionierende Nahversorgungsstrukturen und lebendige Innenstädte vorfinden", schließt Achten. (Handelsverband NRW)

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