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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Handel: Setzt auf familienbewusste Arbeitszeiten
Der Einzelhandel setzt auf familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Das bekräftigte Markus Mosa, Vizepräsident des Handelsverbands HDE. „Der Handel unterstützt die Initiative der Bundesregierung für familienbewusste Arbeitszeiten“, sagte Mosa beim Spitzengespräch mit Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfamilienministerin Schröder. „Der Einzelhandel macht vor, dass es möglich ist, Arbeitszeiten familienfreundlich zu organisieren. Etwa die Hälfte der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzen die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten. So können sie Beruf und Familie besser vereinbaren. Das kommt Müttern und Vätern entgegen.“ Um den Wünschen der Beschäftigten nach Arbeitszeiten entgegenzukommen, die ihren Bedürfnissen entsprechen, brauche der Einzelhandel flexible Beschäftigungsformen, so Mosa.
Für ihre Kunden seien die Geschäfte jede Woche in der Regel bis zu 55 Stunden, oft aber auch über 60 Stunden geöffnet. „Das ermöglicht es den Unternehmen, ihren Mitarbeitern verschiedenste Formen der Teilzeitarbeit anzubieten. Hier treffen sich die Bedürfnisse nach Flexibilität von Mitarbeitern und Unternehmen“, sagte Mosa. „Die Handelsunternehmen haben ein großes Interesse daran, ihre gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter zu halten“, so der HDE-Vizepräsident. Die Unternehmen hätten selbst in der Krise nicht auf Kosten ihrer Mitarbeiter gespart und würden auch keine Einzelhandelsjobs in Zeitarbeit verlagern. Und, so Mosa: „Familienfreundliche Arbeitszeiten sind hier ein großes Plus, genauso wie die Tarifverträge des Einzelhandels. Sie gelten für Teilzeit- Arbeitnehmer genauso wie für Mitarbeiter, die Vollzeit arbeiten.“ Ein wesentlicher Bestandteil der Tarifverträge sei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. So würden sie zum Beispiel vorsehen, dass Eltern auf Wunsch nicht in den Abendstunden eingesetzt werden.
„Der Einzelhandel setzt auf familienbewusste Arbeitszeiten. Wir werden weiter daran arbeiten“, versicherte Mosa. „Aber auch die Politik muss ihren Teil beitragen und endlich den flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung in Angriff nehmen.“ (Quelle: PdH)

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