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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Handel: Nach wie vor große Umsatz-Unterschiede
Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Umsatz im August insgesamt real um 3,7% und nominal um 5,2%, obwohl der August 2019 einen Verkaufstag mehr hatte. Dabei bleibt das Branchenbild weitgehend unverändert. „Die Schere zwischen den einzelnen Segmenten geht auch im August weit auseinander. Immer noch mitten in der Krise stecken der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren sowie beispielsweise die Kauf- und Warenhäuser“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. So verzeichnete der Bekleidungshandel im August im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal ein Minus von 9%, was einem realen Minus von 10,1% entspricht. Damit liegt die Branche für die Monate Januar bis August bei nominal minus 25,2%. „Mit dem Bekleidungshandel steht die Kernbranche unserer Innenstädte vor zahlreichen Insolvenzen. Hier muss die Politik auf allen Ebenen dringend weiter gegensteuern, ansonsten erleben wir großflächig verödete Stadtzentren“, so Genth weiter. Das größte Umsatzplus zum Vorjahresmonat mit real 23% und nominal 24,4% erzielte der Internet- und Versandhandel. Deutlich zugenommen hat auch der Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf mit einem realen Plus von 8,1%. Der Lebensmitteleinzelhandel verzeichnete im August ein nominales Plus von 5,2%, preisbereinigt von 2,9%. (PdH)

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