Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Handel: Investiert in Reduzierung der Energiekosten

Die Handelsunternehmen in Deutschland investieren in Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des HDE-Handelskonjunkturindexes, den das Institut für Handelsforschung (IFH) monatlich erhebt.

Die Handelsunternehmen in Deutschland investieren in Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des HDE-Handelskonjunkturindexes, den das Institut für Handelsforschung (IFH) monatlich erhebt. Demnach haben 60% in den vergangenen zwölf Monaten Geld für diesen Bereich in die Hand genommen. „Die Händler in Deutschland stecken auch angesichts immer weiter steigender Energiekosten immer mehr Geld in noch energieeffizientere Abläufe und Produkte“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dass sich eine große Mehrheit der Händler durch die hohen Energiekosten belastet sieht, macht ein weiteres Ergebnis der HDE-Umfrage deutlich: Demnach melden insgesamt knapp drei Viertel der befragten Unternehmen eine eher hohe oder sogar sehr hohe Belastung.

Angesichts dieser Ergebnisse setzt sich der HDE weiterhin für eine faire Verteilung der Kosten der Energiewende ein. „Die privaten Verbraucher und viele Handelsunternehmen werden überproportional zur Kasse gebeten“, so Genth weiter. Laut Bundesregierung sind die Strompreise für Privathaushalte seit dem Jahr 2008 um insgesamt 38% gestiegen. Für den Handel ergibt sich auf Grundlage dieser Zahl für den gleichen Zeitraum eine Zunahme der Kosten um 15%. Gleichzeitig sind die Stromkosten der energieintensiven Industrie um ein Prozent gefallen. Genth: „Die Regierung hat in der EEG-Novelle die Chance für eine ausgewogene Kostenverteilung verpasst.“ (PdH) 

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