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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Handel: Appell an EU-Kommissionspräsidentin
In einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machen HDE-Präsident Josef Sanktjohanser sowie die Präsidenten der Handelsverbände aus Frankreich und Italien deutlich, dass der Einzelhandel in Europa auch nach seiner Wiedereröffnung in der Coronakrise noch weit von Normalität entfernt ist: „Die Einzelhändler blicken in den Abgrund. Sie brauchen ein starkes europäisches Signal der Anerkennung und der Unterstützung – und sie brauchen es jetzt!“
Die Europäische Kommission solle im Rahmen ihres Plans zum Wiederaufbau Instrumente zur Wiederbelebung des privaten Konsums vorsehen. Solche Maßnahmen könnten sich nicht nur positiv auf den Einzelhandel auswirken, sondern zudem die gesamte Wirtschaft stärken. Die drei Handelsverbände beobachten in ihren Märkten einen Zusammenbruch der Binnenkonjunktur. „Die Wiedereröffnung der Geschäfte allein wird nicht zu einer Rückkehr auf das Vor-Krisen-Niveau führen. Niedriges Verbrauchervertrauen, Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und der eingebrochene Tourismus werden in den kommenden Monaten für weiterhin geringe Umsätze sorgen“, so die Präsidenten in ihrem Brief. Die Zukunft des Einzelhandels müsse jetzt gesichert werden, auch um die Verödung der Innenstädte zu verhindern. Ansonsten verlören die Stadtzentren ihre Bedeutung als Wirtschaftsstandorte. In der Folge seien dann auch die wichtigen sozialen Funktionen vitaler und gesunder Innenstädte in Gefahr. (HDE)

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