Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hamburg: Zoll veranlasst Verschrottung von Kettensägen

Das Zollamt Hamburg hat 100 Kettensägen mit gefälschten GS-Zeichen vernichten lassen. Der Greifarm brauchte nur 20 Minuten, um die Kettensägen zu zerstören.

Zoll veranlasst Verschrottung von Kettensägen. Bild: Hauptzollamt Hamburg.

Die vorwiegend von Profis benutzten sogenannten Ein-Hand-Kettensägen wurden vom Zollamt Hamburg am 29.03.2021 in einem aus China stammenden Container entdeckt. Aufgrund der Aufmachung und Verpackung der Produkte kamen bei dem mit der Abfertigung befassten Zöllner Zweifel auf, ob das vom TÜV Süd vergebene GS Siegel zu Recht auf den Kettensägen angebracht wurde.

Der Verdacht hat sich nach Rücksprache mit dem Rechteinhaber bestätigt: Der TÜV hat die GS-Siegelung als Fälschung bewertet und die Vernichtung der Kettensägen durch den Zoll beantragt. Gestern wurden daher die 100 Kettensägen unter Zollaufsicht von einer Fachfirma vernichtet und fachgerecht entsorgt.

"Das Zollamt Hamburg hat wieder mal für ein Plus beim Verbraucherschutz gesorgt, indem es Kunden vor dem Kauf von Produkten mit gefakten Qualitätsmerkmalen bewahrt hat. Das GS-Zeichen ist ein weltweit anerkanntes gesetzlich geregeltes Gütesiegel, welches nur von zertifizierten Firmen für bestimmte sicherheitsgeprüfte Produkte genutzt werden darf" so die Pressesprecherin Kristina Severon. (ots)

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