Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hamburg: Mehr Baumobstanbau 2022

In Hamburg wird im Jahr 2022 auf einer Fläche von 1.573 Hektar Baumobst angebaut.

Baumobstanbau in Hamburg gestiegen. Bild: GABOT.

Die Anbaufläche von Baumobst in Hamburg hat sich seit der letzten Erhebung im Jahr 2017 um gut 6% erhöht. Im gleichen Zeitraum sank hingegen die Anzahl der Obstbaubetriebe deutlich um 17% auf 87 Betriebe. Gut zwei Drittel der Flächen werden von 32 Betrieben mit mehr als 20 ha Anbaufläche bewirtschaftet. Die durchschnittliche Betriebsgröße – gemessen am Umfang der bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen – stieg damit auf gut 18 ha (2017: 14 ha), so das Statistikamt Nord.

Aktuell bewirtschaften 14 Betriebe ihre Flächen ökologisch, was einem Anstieg von 40% entspricht. Mit derzeit knapp 290 ha hat sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Hamburg innerhalb der letzten fünf Jahre mehr als verdoppelt.

Die dominierende Baumobstfrucht ist weiterhin der Apfel, der fast ausschließlich als Tafelobst angebaut wird. Auf knapp 93% der Hamburger Baumobstflächen (1.457 ha) stehen ins­gesamt rund 3,6 Mio. Apfelbäume. Damit vergrößerte sich deren Anbaufläche um gut 7% gegenüber 2017. Der größte Flächenanteil entfällt nach wie vor auf die Apfelsorte „Elstar“, deren Produktionsfläche bei knapp 460 ha und damit leicht über dem Niveau von 2017 liegt. Den größten Flächenzuwachs (um über 100 ha) konnte die Sorte „Wellant“ (133 ha) ver­zeichnen, die sich damit zwischen den anbaustarken Apfelsorten „Jonaprince“ (246 ha) und „Braeburn“ (132 ha) positioniert. Der typisch norddeutsche „Holsteiner Cox“ wird auf knapp 41 ha angebaut (minus 31%). Die im Anbausortiment neueren Sorten „Diwa“ und „Fräu­lein“ wachsen auf knapp 50 bzw. 32 ha.

Auf gut 37 ha stehen Birnenbäume, die von insgesamt 36 Betrieben bewirtschaftet werden. Da­mit sanken sowohl die Anbauflächen als auch die Anzahl der Betriebe deutlich um 15 bzw. 35%. Trotz dieser Entwicklung stieg bei der hinsichtlich des Anbauumfangs bedeutendste Birnensorte „Conference“ – bei einer konstanten Produktionsfläche von 23 ha – die Anzahl der Bäume deutlich (plus 20%).

Der Trend zu weniger, dafür größeren Betrieben zeigt sich auch beim Steinobst: Während die Anzahl der Betriebe mit Steinobstanbau um 28% auf 38 Betriebe sank, blieb die zugehö­rige Produktionsfläche auf ähnlichem Niveau wie 2017 bei knapp 77 ha. Der größte Flächenan­teil entfällt hier auf Süßkirschen, deren Anbaufläche leicht anstieg (plus 4% auf gut 59 ha). (Statistikamt Nord)

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