Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hamburg: Landwirtschaftszählung 2020

Die Dauerkulturen wie Obstanlagen und Baumschulen verzeichneten in Hamburg einen Anteil von 15% (knapp 2.200 ha) an der landwirtschaftlich genutzten Fläche.

Obstanlagen und Baumschulen stehen in Hamburg auf knapp 2.200 ha. Bild: GABOT.

Im Jahr 2020 wurde in Hamburg von knapp 600 Betrieben eine Fläche von rund 14.600 Hektar (ha) für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Vor zehn Jahren waren es knapp 800 Betriebe, die gut 14.300 ha bewirtschafteten, so das Statistikamt Nord. Die Zahl der Betriebe ging somit innerhalb der letzten zehn Jahre um fast ein Viertel (-24% ) zurück, die Fläche nahm dagegen sogar geringfügig zu. Dadurch ist die durchschnittliche Betriebsgröße von 18 ha (Landwirtschaftszählung 2010) auf knapp 25 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche gestiegen. Das geht aus den endgültigen Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 hervor.

Bei der Flächennutzung dominierte der Anteil des Dauergrünlandes an der landwirtschaftlich genutzten Fläche und nahm rund 47% (knapp 6.900 ha) ein, der Anteil des Ackerlandes betrug rund 38% (gut 5.500 ha). Hiervon wurden, wie auch vor zehn Jahren, rund 2.400 ha für den Getreideanbau genutzt.

Die Dauerkulturen wie Obstanlagen und Baumschulen verzeichneten einen Anteil von 15% (knapp 2.200 ha) an der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Die Abnahme der landwirtschaftlichen Betriebe hat sich insbesondere bei den Gartenbaubetrieben niedergeschlagen. In den letzten zehn Jahren ist hier die Anzahl der Betriebe von gut 440 auf knapp 300 (-35% ) zurückgegangen, die Fläche verringerte sich von gut 800 ha auf rund 650 ha (-20%). Wurden im Jahr 2010 noch auf gut 500 ha Gemüse und Erdbeeren angepflanzt, waren es im Jahr 2020 nur noch 430 ha. Die Flächen für Blumen und Zierpflanzen reduzierten sich ebenfalls in den letzten zehn Jahren, sie verringerten sich von gut 300 ha auf gut 200 ha.

Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe ist in den vergangenen zehn Jahren von knapp 30 auf rund 40 Betriebe angestiegen. Eine Fläche von gut 1.250 ha wurde im Jahr 2020 für die Produktion von Gemüse, Obst, Fleisch, Milch oder Getreide aus ökologischem Landbau genutzt, vor zehn Jahren waren es knapp 1.000 ha. (Statistikamt Nord)

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