Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hamburg: Anbauflächen von Äpfeln ausgeweitet

105 Betriebe in Hamburg bauen auf einer Anbaufläche von 1.483 Hektar (ha) Marktobst an.

Die Anbauflächen von Äpfel wurden weiter ausgeweitet. Bild: GABOT.

In Hamburg bauen 105 Betriebe auf einer Anbaufläche von 1.483 Hektar (ha) Marktobst an. Gegenüber der Erhebung im Jahr 2012 hat sich die Anzahl der Betriebe um 6% verringert, während die Anbauflächen um knapp ein Fünftel ausgeweitet wurden. Im Durchschnitt produziert damit jeder Betrieb auf einer Fläche von knapp 14 ha, so das Statistikamt Nord.

Gut die Hälfte aller Flächen wird von 26 größeren Betrieben mit 20 ha und mehr Anbaufläche bewirtschaftet. Zehn Betriebe erzeugen Baumobst auf einer Fläche von zusammen 143 ha vollständig ökologisch. Dies entspricht einem Zehntel der gesamten Baumobstfläche. Hauptsächlich werden Äpfel (132 ha) ökologisch erzeugt.

Die wichtigste Baumobstfrucht bleiben mit weitem Abstand Äpfel. 92%der Baumobstfläche Hamburgs nehmen die Apfelbäume ein (1.359 ha). Gegenüber 2012 ist damit die Anbaufläche für Äpfel um 266 ha ausgeweitet worden. Weitere bedeutende Baumobstfrüchte sind Süßkirschen mit 57 ha und Birnen mit 44 ha Produktionsfläche.

Verwertungsäpfel - also Äpfel für die industrielle Weiterverarbeitung z.B. zu Saft - spielen in Hamburg keine Rolle: 99% der Äpfel werden als Tafelobst angebaut. Die häufigsten Sorten sind Elstar (448 ha), Jonaprince (236 ha) und Braeburn (140 ha). Gegenüber 2012 ist die Produktionsfläche für die Sorte Elstar um 100 ha ausgeweitet worden, die Produktionsflächen für die Sorten Jonaprince und Braeburn sind nahezu verdoppelt worden. In den letzten Jahren haben die neuen Sorten Wellant® und Topaz mit einem Anbauumfang von jeweils 28 ha an Bedeutung gewonnen. (Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schlweswig-Holstein)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.