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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hamburg: Anbau und Ernte von Gemüse und Erdbeeren
Dieser außergewöhnliche Rückgang der Anbauflächen erklärt sich vor allem durch einen besonderen statistischen Effekt: Einige Betriebe verlegten ihren Unternehmenssitz in andere, angrenzende Bundesländer. Das hat zur Folge, dass die in Hamburg liegenden Flächen und Erntemengen dieser Betriebe statistisch nicht mehr Hamburg, sondern dem neuen Unternehmenssitzland zugerechnet werden. Somit reduzierte sich auch die Zahl der bewirtschafteten Gemüseanbaubetriebe um 10% auf 60 Betriebe, so das Statistikamt Nord.
Im Freiland und unter Gewächshäusern und Folientunneln (sog. hohe begehbare Schutzabdeckungen) wurden knapp 4.900 Tonnen (t) Gemüse und 20 t Erdbeeren erzeugt. Die Erntemenge sank gegenüber dem Vorjahr um mehr als die Hälfte (minus 51%). Das beruht zum einen auf der oben beschriebenen Verlagerung von Gartenbaubetrieben ins Umland. Zum anderen hatten die in Hamburg ansässigen Betriebe im Erhebungsjahr, wie schon in den Vorjahren, mit Absatzschwierigkeiten und Arbeitskräftemangel zu kämpfen. Zusätzlich kam es durch den sehr trockenen Frühsommer und den niederschlagsreichen Herbst teilweise zu Mindererträgen in den Freilandkulturen.
In den Hamburger Gemüseanbaugebieten wird traditionell viel Salatgemüse im Freiland und unter Folientunneln bzw. Gewächshäusern angebaut. Im vergangenen Jahr wurden auf rund 89 ha knapp 1.700 t davon produziert.
Der Gemüseanbau unter Gewächshäusern und Folientunneln umfasste 28 ha. Gegenwärtig werden auf gut 15 ha dieser Fläche Salate produziert. Weitere bedeutende Kulturen unter Schutzabdeckungen waren Tomaten und Salatgurken auf jeweils vier ha.
Der Anteil der Gemüseanbauflächen, die nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden, belief sich auf etwas über 10%. Das sind gut zwölf ha im Freiland und knapp 6 ha unter Schutzabdeckungen, die von sechs Betrieben bewirtschaftet werden. Die erzeugte Erntemenge in diesem Segment belief sich auf rund 370 t.

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