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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hamburg: Anbau und Ernte von Gemüse 2019
In Hamburg haben 77 Betriebe im Jahr 2019 auf insgesamt 490 Hektar (ha) Gemüse und Erdbeeren angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Anbaufläche damit um 2% ab. Die Zahl der bewirtschafteten Betriebe sank um 5%. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre mit rückläufigen Betriebszahlen und Gemüseanbauflächen weiter fort.
62 Betriebe und damit der Großteil baute Gemüse im Freiland an. Die Anbaufläche hierfür blieb gegenüber 2018 annähernd auf gleichem Niveau (446 ha). Die darauf erzeugte Erntemenge aller Freiland-Gemüsearten zusammen betrug gut 8.500 Tonnen.
In den hanseatischen Gemüseanbauregionen werden vorrangig Blatt- und Stängelgemüse auf den Freilandflächen produziert. Im Jahr 2019 stieg die Salatanbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um knapp 4% auf 318 ha an. Die bedeutendsten Salatarten sind Rucola mit 108 ha (im Vorjahr 105 ha) und Lollosalate mit 95 ha (im Vorjahr 108 ha). Deutlich zugenommen hat der Anbau von Feldsalat. Wurde das vitaminhaltige Baldriangewächs 2018 noch auf 9 ha produziert, waren es 2019 schon 27 ha.
Der Anteil der Freilandgemüseanbauflächen, die nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden, beläuft sich auf gut 4%, das sind knapp 20 ha.
Der Gemüseanbau in Gewächshäusern (sog. „hohe begehbare Schutzabdeckungen“) umfasste 37 ha. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die bewirtschaftete Fläche um 10%. Die Anzahl der Betriebe (61) blieb allerdings gleich. Hier werden wie im Freilandbereich vorwiegend (auf knapp 20 ha) Salate produziert (Vorjahr 23 ha). Weitere bedeutende Kulturen unter Schutzabdeckungen waren Tomaten mit knapp 6 ha und Salatgurken auf knapp 5 ha. (Statistikamt Nord)

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