Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hagelversicherung: Schwere Unwetter und Millionenschäden

Unwetter mit Starkregen, Hagelschlossen und Orkanböen haben am Fronleichnamswochenende der Landwirtschaft Schäden in Millionenhöhe zugefügt.

Unwetter mit Starkregen, Hagelschlossen und Orkanböen haben am Fronleichnamswochenende der Landwirtschaft Schäden in Millionenhöhe zugefügt. Allein der Vereinigten Hagelversicherung wurden bislang 12.000 ha mit einer Versicherungssumme von knapp 25 Mio. Euro als geschädigt gemeldet. Diese Zahlen steigen stündlich weiter an, da die Landwirte bis zu vier Tage Zeit haben ihren Schaden zu anzuzeigen und aktuelle Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes gelten.

Besonders schwer traf es diesmal die Bezirksdirektionen Gießen, Alzey, Nürnberg und Stuttgart. Eine markante Gewitterlinie entwickelte sich über dem Sauerland und zog über den Reinhardswald bis nach Göttingen. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden war ebenfalls betroffen. Die Voreifel und das Mittelrheintal bildeten einen weiteren Schadenschwerpunkt innerhalb der Bezirksdirektion Alzey. In Baden-Württemberg waren die Linien zwischen Heidelberg und Würzburg sowie zwischen Ehingen und Nördlingen besonders betroffen. Auf der bayerischen Seite traf es schwerpunktmäßig den Großraum Augsburg sowie Regensburg bis fast an die tschechische Grenze.

Schäden quer durch alle Kulturen – Schadenregulierung bereits angelaufen Geschädigt wurden nahezu alle Ackerbaukulturen von Wintergetreide über Mais, Zuckerrüben, Raps bis hin zu Ackerbohnen. Abgeschlagene Ähren, zerfetzte Blätter oder angeschlagene Schotenansätze waren als Schäden zu verzeichnen. Durch Starkregen wurden darüber hinaus junge Rüben- und Maispflanzen verschlämmt und Kartoffeldämme freigespült. Aber auch Erdbeerplantagen, Salatköpfe oder junge Kohlpflanzen waren betroffen. Auch im Weinbau waren einzelne Schäden zu verzeichnen.

Die Regulierung der Schäden ist bereits angelaufen. Die Sachverständigenkommissionen sind vor Ort, um die einzelnen Feldstücke zu begutachten. 

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