Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hagelschaden: PENNY unterstützt französische Aprikosen-Bauern

Seit April diesen Jahres vermarktet PENNY bundesweit mit den Naturgut Bio-Helden Obst und Gemüse aus ökologischem Landbau mit kleinen Macken, zum Beispiel Farb- oder Formfehler, die aber keinen Einfluss auf Geschmack und Qualität haben.

Bundesweite Vermarktungsaktion von Früchten zur Weiterverarbeitung
Seit April diesen Jahres vermarktet PENNY bundesweit mit den Naturgut Bio-Helden Obst und Gemüse aus ökologischem Landbau mit kleinen Macken, zum Beispiel Farb- oder Formfehler, die aber keinen Einfluss auf Geschmack und Qualität haben. Denn gerade im ökologischen Landbau kommt es unter anderem durch den Verzicht auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutz und leicht lösliche Düngemittel häufiger beispielsweise zu Schalenfehlern sowie kleineren Früchten. PENNY setzt damit gezielt ein Zeichen gegen "Food Waste" und unterstützt damit heimische Öko-Erzeuger.

Mit der Aktion "Einmach-Aprikosen", die am Freitag und Samstag (29./30.07.2016) in sämtlichen Märkten stattfand, engagierte sich PENNY nun gezielt für französische Bauern, deren konventionell erzeugte Aprikosen Hagelschäden haben, aber dennoch bedenkenlos verzehrt oder gebacken werden können.

"Für uns war der starke Hagel eine Katastrophe. Fast meine gesamte Ernte ist davon betroffen. Die Früchte schmecken toll, haben aber Schalenfehler und wären damit kaum noch zu einem angemessenen Preis vermarktbar. Hinzu kommt, dass ich nicht alleine mit diesem Problem bin. Viele meiner Kollegen haben das gleiche Problem. Und so viel kann der französische Markt nicht abdecken. Zumal Aprikosen nicht lange lagerfähig sind. Jetzt können wir die Ware über PENNY verkaufen", beschreibt Denis Felix aus Sahune, 80 km nordöstlich von Avignon (Südfrankreich), die Situation.

"Die Einmach-Aprikosen sind eine zeitlich befristete Hilfsaktion. Deswegen setzen wir hier auch bewusst und in Absprache mit den Erzeugern auf einen starken preislichen Impuls. Rein rechtlich handelt es sich nämlich um Weiterverarbeitungsware, die als solche auch gekennzeichnet ist. Das unterscheidet die Hilfsaktion deutlich von unseren Bio-Helden", erklärt Jochen Baab, Geschäftsführer Ware bei PENNY. (PENNY)

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