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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hagelschaden: 50.000 ha betroffen
Sturmtief „Paul“ hat am Nachmittag und Abend des 22. Juni erhebliche Schäden auch in der Landwirtschaft verursacht. Bereits in den ersten Stunden nach dem Unwetter sind bei der Vereinigten Hagel online über 20.000 Hektar als geschädigt gemeldet worden. Bis zum Ende der viertägigen Meldefrist rechnet die Gesellschaft daher mit einer geschädigten Fläche von mindestens 50.000 Hektar. Neben Hagel in der Größe von Golfbällen führten Starkregenfälle sowie Sturmböen von über 100 km/h zu den Beschädigungen. Laut Auskunft des Deutschen Wetterdienstes wurde u. a. in Hamburg auch ein Tornado gesichtet.
Niedersachsen am stärksten betroffen
Ein besonders markantes Gewitterband erstreckte sich vom Alten Land über die Lüneburger Heide, Altmark und Magdeburger Börde bis in die Dahlener Heide zwischen Leipzig und Dresden. Eine weitere, kleinere, Gewitterzelle bewegte sich südwestlich von Gießen über Marburg bis nach Göttingen. In anderen Landesteilen sind zudem Streuschäden festzustellen.
Vor allem Getreide, Raps und Mais geschädigt – sowie Kernobst im Alten Land
In den Hauptschadengebieten wurden nahezu alle Ackerbaukulturen wie Wintergetreide, Mais, Zuckerrüben, Erbsen, Raps und Kartoffeln geschädigt. Die Besichtigung der Feldstücke wird direkt Anfang der kommenden Woche anlaufen. Der versicherte Wert aller betroffenen Flächen liegt voraussichtlich im oberen zweistelligen Millionenbereich. Neben den Feldfrüchten wurden im Alten Land südwestlich von Hamburg wie bereits vor wenigen Wochen erneut einige Hundert Hektar Kernobst getroffen. Die genaue Höhe des Schadens dürfte Ende Juni beziffert werden können. (Vereinigte Hagel)

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