Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hagel: 6.000 ha teils schwer geschädigt

Nach den Spätfrösten im April haben nun fast schon erwartungsgemäß Hagel, Sturm und Starkregen zugeschlagen. Ein Sturmtief wütete Ende am ersten Maiwochenende vor allem in einem Streifen von Ehingen (Donau) über Ulm und Augsburg bis nach München. Aber auch der Breisgau sowie Teile von Nordrhein-Westfalen und Nordhessen waren betroffen.

Hagelschaden an Erdbeeren. Bild: VEREINIGTE HAGEL.

Rund 3.500 einzelne Feldstücke werden die Sachverständigen der VEREINIGTEN HAGEL in den nächsten Tagen zu begutachten haben. Die Schadenregulierung hat mit einer so genannten Gemeinschaftstaxe in der Bezirksdirektion Nürnberg bereits begonnen. Betroffen sind dabei klassische Ackerbaukulturen wie Wintergetreide und Raps, aber auch Sonderkulturen wie Erdbeeren. In den allermeisten Fällen wurden die Schäden durch Hagel verursacht, bei rund 1.500 Hektar waren (zusätzlich) Starkregen und Sturm beteiligt. Hagelschlossen in der Größe von Golfbällen wurden aus dem Zentrum des Hagelzuges gemeldet.

Die Vorausdeckung für landwirtschaftliche Kulturen endet am 31. Mai. Bis dahin sollte der aktuelle Anbau unbedingt deklariert werden, um im Schadenfall nicht ohne Deckung zu sein. (VH)

 

 

 

 

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