Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hagel: 150 Mio. Euro Gesamtschaden

Wetterextreme nehmen zu und treten in immer kürzeren Abständen auf. Auch das Jahr 2017 ist bereits von den Auswirkungen des Klimawandels gekennzeichnet.

Dürreschäden an Winterweizen - vertrockneten Blätter mit der noch grünen Ähre. Quelle: ÖHV.

Ungewöhnlich hohe Temperaturen im Frühjahr und der darauffolgende Frost, Hagelschläge mit Sturm und Überschwemmungen und die nun anhaltende, flächendeckende Hitzewelle stellen die österreichische Landwirtschaft vor große Herausforderungen.

Der wärmste März und aktuell der drittwärmste Juni seit 250 Jahren liegen hinter uns. Zudem hat es vielerorts um 50% weniger geregnet als im 10-jährigen Durchschnitt. Beides zusammen führte mittlerweile zu einem Schaden in der Landwirtschaft von mehr als 100 Mio. Euro, alleine durch die Dürre. Insbesondere sind das Brotgetreide sowie das Grünland über das gesamte Bundesgebiet betroffen. „Aktuell liegt der Gesamtschaden in der Landwirtschaft durch den Spätfrost, die Überschwemmungs- und Hagelschäden sowie die Dürre bei 150 Mio. Euro“, so der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Hagelversicherung, Dr. Kurt Weinberger, in einer ersten Bilanz.

„Einmal mehr wird wieder deutlich, dass die Landwirtschaft mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel von derartigen Wetterextremen als erste und am stärksten betroffen ist. Angesichts dieser Katastrophe sieht man auch, dass jeder Quadratmeter Boden in Österreich geschützt gehört, ansonsten gefährden wir à la longue die Versorgung Österreichs mit heimischen regionalen Lebensmitteln“, so Weinberger abschließend. (Quelle: OTS)

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