Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

hagebau: Übernahmen in Norddeutschland

Die hagebau Gesellschafter haben sich mit der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, Kiel, über den Erwerb von neun plaza Bau- und Gartencenter Standorten in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern geeinigt.

Bild: Hagebaumarkt.

Die hagebau Gesellschafter Richter Baustoffe (Lübeck), Hass & Hatje (Rellingen), Schröder Bauzentrum (Heide) und die Mölders Gruppe (Bad Bevensen) haben sich mit der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, Kiel, über den Erwerb von neun plaza Bau- und Gartencenter Standorten in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern geeinigt.

Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung des Kaufs soll eine zügige Umflaggung aller Märkte in die Vertriebsschienen hagebaumarkt und WERKERS WELT in drei Wellen bis Anfang des nächsten Jahres erfolgen. Damit steigt die Anzahl aller Standorte der Franchise-Systeme hagebaumarkt und WERKERS WELT des hagebau Einzelhandels in Deutschland auf insgesamt 453 (Stand 31.07.17: 444).

„Die Märkte passen hervorragend in das Standortnetz unserer Unternehmen und werden in den Vertriebsschienen hagebaumarkt und WERKERS WELT für Kunden ein attraktives Angebot bereit halten,“ sind Frank Schröder, Geschäftsführer Schröder Bauzentrum, und Johannes Richter, Geschäftsführer Richter Baustoffe, überzeugt. Die Übernahme der Ex-plaza Bau- und Gartencenter gebe zudem positive Wachstumsimpulse für die beteiligten Unternehmen und stärke die regionale Präsenz. „Daher ist der Kauf, dessen kartellrechtliche Genehmigung wir in nächster Zukunft erwarten, für alle Beteiligten eine Win-win-Situation“, so die hagebau Gesellschafter.

Kai Kächelein, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing hagebau Einzelhandel, sieht die Entwicklung ebenfalls positiv und erläutert: „Die Übernahme der Standorte durch insgesamt vier Gesellschafter der hagebau Kooperation ist ein starkes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung der Wachstumsstrategie des hagebau Einzelhandels auf der Fläche. Ziel der hagebau und ihrer Gesellschafter ist es stets, Wachstumspotenziale zu nutzen und weiße Flecken auf der Landkarte zu schließen. Durch die neuen Märkte werden wir eine spürbare Zunahme unseres Verkaufsvolumens in Norddeutschland erreichen.“ Man werde die Gesellschafter in den kommenden vier Monaten intensiv unterstützen, damit die Umflaggung aller Standorte so schnell als möglich und erfolgreich umgesetzt werden könnten.

Im Einzelnen handelt es sich um Standorte in Büdelsdorf, Brunsbüttel, Kappeln, Norderstedt, Scharbeutz und Quickborn (alle Schleswig-Holstein), Ahlbeck, Boizenburg (beide Mecklenburg-Vorpommern) und Niendorf (Hamburg).

Entsprechend den jeweiligen Standortgegebenheiten werden derzeit die Überführungen in die jeweiligen Vertriebsschienen geprüft. „Nach positiver Rückmeldung durch die Kartellbehörde werden wir sämtliche Planungs- und Vorarbeiten zügig abschließen können“, erläutert Kächelein den aktuellen Sachstand.

Die Vertragsparteien vereinbarten die Übernahme aller Mitarbeiter an den Standorten sowie ein Stillschweigen über den Kaufpreis. (Quelle: Hagebaumarkt)

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