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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hagebau: Startet Effizienzprogramm EVO
Die hagebau hat Anfang Februar ein Effizienzprogramm gestartet. Ziel der Kooperation ist es, mit effizienten Organisations- und Kostenstrukturen in Zukunft noch erfolgreicher am Markt zu agieren. Das Projekt mit dem Namen EVO – von Evolution, der Weiterentwicklung der Organisation – ist der nächste Schritt auf dem Soltauer Weg: der konsequenten Ausrichtung aller Maßnahmen auf eine digitale Zukunft.
„Der digitale Wandel stellt die hagebau-Gesellschafter vor große Herausforderungen: Von der Umstellung der Prozesse bis hin zu einem wachsenden Online-Wettbewerb reicht die Spannbreite. In dieser Situation benötigen die Gesellschafter eine schlagkräftige und schlanke Zentrale“, erläutert Johannes M. Schuller, Aufsichtsratsvorsitzender der hagebau, den Hintergrund für das jüngst gestartete Effizienzprogramm hagebau EVO.
Der Begriff EVO steht für Evolution – und damit für die konsequente Entwicklung der hagebau. So steht die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes M. Schuller 2016 für den ersten Meilenstein auf dem Soltauer Weg, gefolgt von einem digitalen Transformationsprozess und der Zukunftsinitiative hagebau X. Im vergangenen Jahr schließlich vereinbarten die rund 300 Gesellschafter der Kooperation auf dem Zukunftskonvent einen New Deal: zum einen die Rückbesinnung auf die Gründungswerte – Leistung durch Gemeinschaft, Handlungsgemeinschaft statt reiner Handelsgesellschaft und gemeinsamer regionaler Stärke. Und zum anderen gemeinsam den digitalen Wandel anzugehen und ihn aus eigener Kraft zu gestalten.
„Mit dem Projekt EVO schaffen wir jetzt Strukturen, die diesen Ansprüchen genügen“, ist Jan Buck-Emden, Vorsitzender der Geschäftsführung, überzeugt.
Die hagebau folge dabei auch dem Leitsatz „structure follows strategy“, nach dem sich die Struktur eines Unternehmens der Strategie anpassen müsse. Diese Strategie ist im Rahmen von hagebau X entstanden und soll nicht zuletzt gewährleisten, dass die Kooperation effizienter, schneller und transparenter miteinander arbeiten kann. Über die Jahre seien jedoch komplexe Prozesse entstanden, die gerade in dieser wettbewerbsintensiven Zeit auch hohe Kosten mit sich brachten. Buck-Emden: „Wir wollen Kompliziertes vereinfachen und Klarheit im Handeln erzeugen. Und: Wir werden unser Zielbild weiter schärfen, wie wir unsere Gesellschafter in der Zukunft noch wirkungsvoller unterstützen können.“
Das Effizienzprogramm wird von der Unternehmensberatung Oliver Wyman begleitet und beinhaltet, dass die Mitarbeiter über jeden Projektschritt auf dem Laufenden gehalten werden. Die aktuelle Planung sieht dabei vor, dass nach der Analysephase die Konzepterarbeitung und Umsetzungsplanung erfolgt, um dann bis Ende des Jahres alle Maßnahmen umsetzen zu können. Jan Buck-Emden: „Unser Ziel: Wir wollen zeigen, dass die Kooperation hagebau äußerst erfolgreich in einem dynamischen Markt agieren kann.“ (Hagebau)

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