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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hackschnitzel und Holzpellets: Günstige Brennstoffe
Wie die Preiserhebungen von C.A.R.M.E.N. e.V. für 2013 zeigten, waren Holzpellets und Hackschnitzel auch im vergangenen Jahr eine günstige und nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen.
Holzpellets kosteten im Jahr 2013 im Schnitt 277 Euro pro Tonne (bei einer Liefermenge von 5 Tonnen, alles inkl.). Für Hackschnitzel mit einem Wassergehalt von 35% mussten im Schnitt 95,80 Euro pro Tonne bezahlt werden. Damit sind Pellets bezogen auf den Energiegehalt um 31% günstiger als Heizöl und um 20% günstiger als Gas. Bei Hackschnitzeln ist der Preisunterschied mit 62% zu Heizöl und 56% zu Erdgas noch größer. Während die Preise für Holzpellets im Vergleich zum Jahr 2012 um ca. 14% stiegen, konnte bei Hackschnitzeln ein moderater Preisanstieg von 4% verzeichnet werden.
Seit 2002 erhebt C.A.R.M.E.N. e.V., das Centrale Agrar- Rohstoff- Marketing- und Energie- Netzwerk, monatlich Daten zur Preisentwicklung bei Holzpellets. Zudem wird seit 2003 die Preisentwicklung von Hackschnitzeln quartalsmäßig erfasst. "In die Erhebung werden alle uns bekannten Lieferanten von Holzpellets und Hackschnitzeln in Deutschland und Österreich einbezogen, die durch ihre Angaben zur Preisgestaltung die Markttransparenz im Bereich der biogenen Brennstoffe aktiv unterstützen", wie Projektleiter Christoph Zettinig erläutert. Entsprechende Firmen, die bisher nicht in der Auflistung zu finden sind und sich an der Index-Gestaltung beteiligen möchten sind aufgerufen, sich bei C.A.R.M.E.N. registrieren zu lassen. Die Preisindizes für die verschiedenen Brennstoffe können unter www.carmen-ev.de/infothek/preisindizes abgerufen werden. Damit steht den Verbrauchern eine neutrale Orientierungshilfe für die Brennstoffbeschaffung kostenfrei zur Verfügung. Auch die Medien greifen gerne auf die C.A.R.M.E.N.- Preisindizes zu und nutzen diese für ihre Berichterstattung.
Darüber hinaus bietet C.A.R.M.E.N. e.V. ein breites Dienstleistungs- und Beratungsangebot bezüglich Bioenergie, Erneuerbarer Energien und stofflicher Nutzung Nachwachsender Rohstoffe.

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