- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Gute Ausbildung für Betriebsnachfolger u...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gute Ausbildung für Betriebsnachfolger unverzichtbar
Abschlussfeier der jungen Landwirte, Winzer, Hauswirtschafterinnen und Gärtner in Trier.Eine unverzichtbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft landwirtschaftlicher Unternehmen ist nach Feststellung des Präsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Norbert Schindler MdB eine gute Ausbildung des Betriebsnachfolgers. Der Abschluss der dreijährigen Ausbildung in einem von 14 Grünen Berufen sei dabei allerdings nur der erste Schritt, dem eine weitere Qualifizierung und Spezialisierung folgen müsse. Bei der Abschlussfeier der diesjährigen Absolventen in den Berufen Landwirt, Winzer, Gärtner und Hauswirtschaft des Bezirks Rheinland-Nassau in Trier entließ der Kammerpräsident 88 erfolgreiche Prüfungsteilnehmer ins Berufsleben.
31 Landwirte und Landwirtinnen erhielten ihr Abschlusszeugnis (im Vorjahr 23), 24 Winzer und Winzerinnen (28), 31 Gärtner und Gärtnerinnen (26) und 2 Hauswirtschafterinnen (3). Im vergangenen Jahr hatten 99 Nachwuchskräfte in Trier den Gehilfebrief erhalten. Landesweit legten in diesen Tagen 523 junge Menschen ihre Prüfung in einem der Grünen Berufe ab. Gegenüber 506 im Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 3,4%. Präsident Schindler zeigte sich erfreut über die Stabilisierung der Ausbildungszahlen; dennoch gebe es Steigerungspotenziale. Deshalb werbe die Kammer intensiv und nicht nur bei künftigen Betriebsnachfolgern für die bestehenden Ausbildungsmöglichkeiten.
Die Tendenz im anhaltenden Strukturwandel der Landwirtschaft, so betonte Kammerpräsident Schindler, gehe eindeutig in Richtung hochleistungsfähige, spezialisierte Unternehmen mit Betriebsleitern und verantwortlichen Mitarbeitern, die fachlich und betriebswirtschaftlich absolut top sind. Daher rät die Kammer zu ständiger Weiterbildung. Abschließend dankte Schindler Ausbildern, Berufsschulen und Prüfern für ihr Mitwirken beim erfolgreichen Start ins Berufsleben. (lwk-rlp)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.