Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gurr-Hirsch: "Streuobstwiesen stehen für Vielfalt"

Streuobstwiesen prägen vielerorts in Baden-Württemberg das Landschaftsbild. Gezielte Vermarktungsinitiativen für Streuobstprodukte und eine fachgerechte Pflege der Streuobstwiesen und -bäume tragen dazu bei, dass diese wertvolle und einmalige Landnutzungsform langfristig erhalten werden kann.

Streuobstwiesen prägen vielerorts in Baden-Württemberg das Landschaftsbild. Gezielte Vermarktungsinitiativen für Streuobstprodukte und eine fachgerechte Pflege der Streuobstwiesen und -bäume tragen dazu bei, dass diese wertvolle und einmalige Landnutzungsform langfristig erhalten werden kann.

„In Baden-Württemberg stehen die größten zusammenhängenden Streuobstbestände Europas. Es ist eine wichtige Aufgabe des Landes, Anreize für den Erhalt dieser schönen Kulturlandschaftsform zu schaffen“, sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch am 25. September beim Streuobstwiesentag in Dettingen/Erms (Landkreis Reutlingen). Allerdings brauche die Politik in Stuttgart, Berlin oder Brüssel das Engagement der Menschen vor Ort. „Es brauche engagierte Personen, die, wie im Landkreis Reutlingen, mit Herzblut für die Sache einstehen“, so Gurr-Hirsch.

„Immer wieder sind es Bürgerinnen und Bürger, Landwirtinnen und Landwirte, Vereine und Verbände sowie Kommunen, die die Dinge anpacken und sich für den Streuobstanbau im Südwesten stark machen“, sagte die Staatssekretärin. Der Streuobstwiesen-Aktionstag sei hierfür ein sehr schönes Beispiel. „Außerdem halten Aktionen wie dieser Streuobstwiesentag die Tradition des Streuobstbaus in der Gegenwart lebendig“, sagte die Staatssekretärin abschließend. Hintergrundinformationen: Laut einer Streuobsterhebung aus dem Jahr 2009 stehen in Baden-Württemberg auf rund 116.000 Hektar etwa neun Millionen Streuobstbäume.

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