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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Grünpflanzen weniger gefragt
Verbraucher fühlen sich von Grünpflanzen nicht mehr so angesprochen – dem Sortiment fehlen „echte Stars“.Früher gab es in vielen Haushalten eine große Zahl Grünpflanzen, doch diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Und auch auf den Fensterbänken sind grüne Pflanzen immer weniger häufig anzutreffen: Hier haben Orchideen wie Phalaenopsis den blütenlosen Zierpflanzen den Rang abgelaufen. Zwar sind Grünpflanzen nicht „out“ – aber keineswegs mehr so „in“ wie früher.
Diesen Trend bestätigt auch Pascale Berbee, Produktmanager bei FloraHolland und meint, dass dem Grünpflanzensortiment echte Höhepunkte fehlen. Zwar gebe es immer wieder einige Pflanzenarten, die besonders gefragt seien, aber das sei oftmals zeitlich begrenzt. So waren im vergangenen Jahr Palmen sehr gefragt, im ersten Halbjahr 2006 ging die Nachfrage aber wieder deutlich zurück.
Neue Produkte ins Sortiment zu bringen, dauert oftmals ziemlich lang und ist recht aufwendig. Dass es trotzdem gut gelingen kann, beweist beispielsweise die Sansevieria ‘Skyline’. Im letzten Jahr mit dem FloraHolland Award in der Kategorie ’Erfolgreiche Markteinführung Zimmerpflanzen“ ausgezeichnet, hat sie in diesem Jahr gezeigt, was möglich ist. (hr)

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