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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Grüne Woche: Öko-Aktionsplan stärkt Bio
„Rheinland-Pfalz isst Wild auf Bio“ lautete der Titel der Diskussionsrunde, zu der parallel verschiedene Gerichte zubereitet wurden.
Mit auf dem Podium saßen die Forstamtsleiterin des Forstamtes Koblenz, Carmen Barth, der Präsident des Deutschen Jagdverbandes Hartwig Fischer und Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft und Vorstandsvorsitzender von Naturland.
Öko-Aktionsplan stärkt Wertschöpfungsketten
„Die Produktion von Lebensmitteln hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Verbraucherinnen und Verbraucher können also bei der Wahl der Lebensmittel einen Beitrag zum Klimaschutz, zum Erhalt der Artenvielfalt oder Unterstützung bäuerlicher Landwirtschaft leisten“, so Umweltministerin Höfken auf der Bühne der „Agrarsozialen Gesellschaft“. „In Rheinland-Pfalz werden inzwischen neun Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche ökologisch bewirtschaftet – wir haben das Ziel, mittelfristig 20% zu erreichen. Die Nachfrage übersteigt das Angebot, das bedeutet: Wir brauchen noch viel mehr Ökobetriebe. Allerdings müssen die Lebensmittel auch bei den Verbrauchern ankommen – mit dem Ökoaktionsplan werden wir Strukturen schaffen, die die regionale Vermarktung verbessern“, kündigte Höfken an. Dazu gehören neben der Förderung von Beratung und Versuchsvorhaben im Ökolandbau auch die Stärkung von Wertschöpfungsketten sowie eine der Aus- und Weiterbildung im Bereich ökologische Landwirtschaft.
Regionalprodukt Wildbret
Nicht nur Bio-Produkte nahm Ministerin Höfken in den Blick. „Ein wichtiges, regionales Produkt ist auch das heimische Wildbret: Wer Wildfleisch aus seiner Region kauft, reduziert damit direkt die Nachfrage nach Fleisch aus Massentierhaltung und unterstützt den Waldbau“, sagte Höfken. „Hirsche, Rehe und Wildschweine leben in der freien Natur und werden nicht mit Medikamenten behandelt. Zugleich ist es ein mineralstoff- und vitaminreiches sowie fettarmes Produkt.“ Das Umweltministerium rät, Wildbret mindestens zwei Minuten bei einer Kerntemperatur von 70 Grad zu garen. Denn auch beim Wildbret ist die Hygiene sehr wichtig.
„Nun geht es darum, die Vermarktung der regionalen Produkte insgesamt auszubauen – denn sie müssen auch bei den Verbrauchern ankommen! Mit unserem Öko-Aktionsplan werden wir Vermarktungsstrukturen stärken, mit unserer Initiative „Rheinland-Pfalz isst besser“ die Verwendung regionaler und ökologisch erzeugter Lebensmittel in Gemeinschaftsverpflegungen unterstützen. Besonders wichtig ist: Wir wollen, dass das Essen gut schmeckt und gut tut!“, so Höfken abschließend. (MUEEF)

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