Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Grüne Woche: 2022 ohne niedersächsische Ausstellergemeinschaft

Niedersachsen wird sich nicht an der Internationalen Grünen Woche 2022 in Berlin beteiligen.

Die Internationale Grüne Woche 2022 in Berlin. Bild: Messe Berlin.

In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft jetzt mitgeteilt, dass es im nächsten Jahr keinen gemeinsamen niedersächsischen Ausstellungsbeitrag auf der größten Verbrauchermesse Deutschlands geben wird. „Die aktuellen Entwicklungen in der Covid-19-Problematik lassen leider keine andere Entscheidung zu“, sagte der Geschäftsführer der Marketinggesellschaft, Dr. Christan Schmidt.

Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast kommentiert die Entscheidung: „Die Absage tut weh, aber Niedersachsen nimmt seine Verantwortung für die Gesundheit der Messebesucher und Aussteller sehr ernst. Unser traditioneller Niedersachsenabend fehlt sicher vielen Gästen als beliebte Austauschplattform zum Jahresauftakt. Die anhaltende Pandemie zwingt uns aber ihre eigenen Regeln auf. Wir müssen die Zuversicht behalten und uns nun ganz auf Berlin 2023 konzentrieren.“

„Für alle Beteiligten ist das ein schwerer Entschluss“, sagte Schmidt. „Wir alle haben uns nach der Absage der Messe 2021 darauf gefreut, dass es im nächsten Jahr wieder losgeht.“ Die Planungen für 2022 seien bereits weit fortgeschritten gewesen, die traditionelle „Niedersachsenhalle“ sei von Ausstellerseite ausgebucht. Die aktuelle Entwicklung in der Corona-Bekämpfung und die Empfehlungen des RKI machten jedoch verlässliche Planungen für einen effektiven Ausstellungsbeitrag immer schwieriger. „Für uns hat außerdem die Gesundheit von Ausstellern und Besuchern oberste Priorität. Wir wissen nicht, wie sich die Zahlen im Dezember noch entwickeln. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Ministerium beschlossen, lieber frühzeitig die Bremse zu ziehen und die Ressourcen umzuwidmen,“ so Schmidt.

Die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft richtet den Ausstellungsbeitrag des Landes auf der Grünen Woche im Auftrag der Landesregierung seit 1970 aus. Er zeigt den in normalen Jahren gut 400.000 Messegästen „Niedersachsen zum Anfassen“, mit vielen Beiträgen aus Kulinarik, Tourismus und Lebensart. Der Besuch der Niedersachsenhalle und der Niedersachsenabend sind ein fester Netzwerk-Termin in der deutschen Agrar- und Lebensmittelbranche. (MG)

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