- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Grüne Verbände: Positionen vorgelegt
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Grüne Verbände: Positionen vorgelegt
Die drei Verbände veranstalteten am 16. Mai 2017 in Berlin die dritte Parlamentarische Veranstaltung zum Thema "Stadtgrün". V.l.n.r.: Helmut Selders, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Lutze von Wurmb, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschaftsund Sportplatzbau e.V. und Till Rehwaldt, Präsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) e.V. Foto: BGL.
Kernpunkte des Positionspapiers sind die Verbesserung des gestalteten Grüns in den Städten und Gemeinden sowie unternehmerische Forderungen zur Stärkung der grünen Unternehmen.
Die Repräsentanten der Verbände Helmut Selders (BdB), Till Rehwaldt (bdla) und Lutze von Wurmb (BGL) stellten das Papier im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin vor, an dem neben acht Bundestagsabgeordneten aus den Ausschüssen Umwelt und Bau sowie Landwirtschaft und Ernährung, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), Dr. Maria Flachsbarth, und der Staatssekretär im BMEL, Dr. Hermann Onko Aeikens, teilnahmen. Das Bundesministerium für Umwelt und Bau (BMUB) war durch die Abteilungsleiterin Anke Brummer-Kohler vertreten.
„Wir müssen die Grüne Infrastruktur ‒ bestehend aus verbundenen grünen Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität ‒ gleichberechtigt neben die graue Infrastruktur aus Straßen und öffentlichen Gebäuden stellen. Das kostet personelle Ressourcen und Geld, dient aber dem Wohl der Bevölkerung und der biologischen Vielfalt“, argumentierte Till Rehwaldt.
In diesem Zusammenhang machte Helmut Selders deutlich, dass auch die Forschungsanstrengungen erhöht werden müssten: „Wir müssen sowohl in die Pflanzenforschung investieren, als auch in eine Weiterentwicklung der Forschung für die GEMEINSAME PRESSEINFORMATION Pflanzengesundheit. Dazu gehört auch die Verstetigung des integrierten Pflanzenschutzes angesichts zahlreicher neuer und aggressiver Pflanzenschädlinge.“
Lutze von Wurmb betonte neben dem langfristigen Blick auf die nachhaltige Pflege die Bedeutung der privaten Unternehmen für den grünen Sektor: „Wir wollen eine starke Verwaltung, die kompetent die Qualität der Grünflächen sichert und weiterentwickelt. Der Bau und der Erhalt der Grünen Infrastruktur sollten aber weitgehend in der fachkundigen Hand der Unternehmen sein. Hierzu müssen die wirtschafts- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen stimmen.“
Die rege Diskussion mit den Vertretern aus Politik und Ministerien zeigte, dass sich alle Akteure der Bedeutung des Stadtgrüns bewusst sind und dies nachdrücklich unterstützen und fördern wollen. (BdB)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.