- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Grüne Branche: Ausbildungsberufe voll im...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Grüne Branche: Ausbildungsberufe voll im Trend
Der Umgang mit Pflanzen und Tieren sowie der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln sind starke Argumente für die Wahl eines Grünen Berufes. Das bestätigen aktuelle Zahlen für das Ausbildungsjahr 2021, die die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) veröffentlicht hat. Demnach sind in Niedersachsen im Ausbildungsjahr 2021 5.329 Ausbildungsverhältnisse registriert worden.
„Die Zahlen sind im Vergleich zu 2020 nahezu identisch - und das trotz der rückläufigen Schülerzahlen und der teilweise erschwerte Ausbildungssituation in Betrieben in Zeiten von Corona“, erläuterte Rudolf Fuchs, bei der LWK Leiter des Fachbereichs Aus- und Fortbildung und Landjugend, die Entwicklung.
Zahlenmäßig weiter positiv entwickelt haben sich die Ausbildungszahlen im Beruf Gärtner*in. Das gilt insbesondere für die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. 2021 standen insgesamt 1.698 junge Menschen in der Ausbildung zum Gärtner oder zur Gärtnerin, 88 mehr als 2020.
In der Landwirtschaft gibt es auf rund 1.600 aktiv ausbildenden Betrieben 1.746 Auszubildende, das sind nur 9 Ausbildungsverhältnisse weniger als im Jahr zuvor. Auch die übrigen Grünen Berufe zeichnen sich durch eine stabile Ausbildungsnachfrage aus.
„Der Bedarf an qualifizierten Kräften in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Fischerei und Hauswirtschaft ist weiterhin hoch“, sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje. Es gebe daher sehr gute Chancen auf eine Beschäftigung in dem erlernten Beruf in Hauswirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Fischerei und Milchwirtschaft und auch ein breitgefächertes Weiterbildungsangebot, wie zum Beispiel eine Meisterprüfung. „Die jüngsten Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine zeigen eindrucksvoll, dass die heimische Produktion hochwertiger Lebens- und Futtermittel von großer Bedeutung ist“, hob Schwetje hervor.
„In der Grünen Branche gibt es noch freie Ausbildungsplätze“, ergänzte Kammerdirektor Dr. Bernd von Garmissen. „Wir freuen uns sehr, wenn junge Menschen sich für diese Berufe interessieren - eine Bewerbung lohnt sich auf jeden Fall.“ (LWK)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.