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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Grün in die Stadt: Die Stadt wird als Naturraum immer wichtiger
Eine Entwicklung, die bis vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen ist: Mittlerweile gibt es in vielen Städten eine größere Artenvielfalt als in ländlichen Gebieten.
Pflanzen wie das Filzkraut, aber auch Bienen und Igel finden in städtischen Räumen immer häufiger die geeigneteren Lebensbedingungen. Die Voraussetzungen sind hier häufig besser als draußen im Wald, auf Feldern und Wiesen, wo landwirtschaftliche Monokulturen weniger Nahrung bieten. In Parks, auf Grünflächen und in Bäumen, an und in Häusern und auf Brachen gibt es viele Nischen zum Leben, die sogar sicherer sind als die freie Wildbahn.
In Großstädten leben durchschnittlich mehr als 10.000 unterschiedliche Arten. Für viele Bürgerinnen und Bürger stellen die Pflanzen und Tiere vor Ort den wichtigsten Kontakt zur Natur dar. Denn die Stadt bietet viele Biotope auf engem Raum.
„Durch den Artenreichtum in der Stadt lernen Menschen die Natur kennen – direkt vor ihrer Haustür. Gerade auch Kinder erfahren so, wie Tiere und Pflanzen leben und wachsen“, sagt Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverbands für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Mit der Initiative „Grün in die Stadt“ unterstützt der Verband eine nachhaltige und grüne Stadtentwicklung. Mit mehr Grün in den Städten können die natürlichen Möglichkeiten zur Reduzierung von CO2, Feinstaub- und Hitzebelastungen sowie der Folgen von Starkregen genutzt werden.
Durch eine naturnahe Gestaltung von Grünanlagen, die Begrünung von grauen Betonflächen oder Schutzmaßnahmen für Straßenbäume kann viel für den Naturraum getan werden: Wo es grüne Flächen, Bäume und Sträucher gibt, steigt auch die Artenvielfalt. Weitere Informationen zu städtischem Grün unter www.gruen-in-die-stadt.de

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