Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

GrootGroenPlus 2017: Russische Fachbesucher

Eine russische Fachbesucherdelegation aus 33 Mitglieder der APPM Baumschulvereinigung wird auf der diesjährigen GrootGroenPlus erwartet.

GrootGroenPlus 2016. Bild: GABOT.

Die 27. Auflage der Fachmesse GrootGroenPlus wird vom 4. bis 6. Oktober auch von einer russischen Fachbesucherdelegation besucht. Es handelt sich dabei um 33 Mitglieder der APPM, einer russischen Baumschulvereinigung. Dies ist eine Organisation, die 2008 von privaten Baumschulbesitzern gegründet wurde. Mittlerweile ist die Vereinigung auf 192 Mitglieder gewachsen, die 129 Baumschulen in 36 Regionen der russischen Föderation, Weißrusslands, Kasachstans und der Ukraine vertreten. Zudem hat die Vereinigung 53 Partner. Dabei handelt es sich vor allem um Organisationen, die mit dem Baumschulmarkt verbunden, selbst aber keine Baumschulen sind.

Die Vereinigung beschäftigt sich mit der Entwicklung des russischen Baumschulmarkts, Wissens- und Informationsaustausch zwischen Baumschulen, der Bewerbung von Industriestandards für Ausgangsmaterial, der Entwicklung von Katalogen und internationaler Zusammenarbeit. In diesem Rahmen wird nun der Fachmesse GrootGroenPlus ein ausgedehnter mehrtägiger Besuch abgestattet. Die russische Delegation wird auf der GGP auch einen Vortrag halten und anschließend noch vier Tage lang verschiedene Betriebe besuchen.

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