- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Griesheim: Brand mit Todesfolge
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Griesheim: Brand mit Todesfolge
Im dortigen Nordring befindet sich ein Gartenbaubetrieb, aus dem beim Eintreffen der Rettungsdienste Rauch drang. Schnell konnte der Brandherd in einer im Obergeschoss befindlichen Wohnung lokalisiert werden. Beim Vordringen zum Brandherd stieß die Feuerwehr auf eine Person, die gerettet wurde, jedoch noch am Abend verstarb. Bei ihr handelte es sich um den 64 Jahre alten Wohnungsinhaber, der sich alleine in der Wohnung befand.
Durch den Brand wurde das gesamte Hauptgebäude der Gartenbaufirma nahezu völlig zerstört. Das Feuer griff auch auf Gebäude einer benachbarten Firma über. Der Gesamtschaden wird auf 1,5 Mio. Euro geschätzt.
Wie der Brand entstanden ist, werden die Ermittlungen ergeben. Für ein Verschulden Dritter gibt es derzeit keine Hinweise. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen.
Der Gebäudeinhaber, der Geschäftsführer der Firma und der Bürgermeister erschienen an der Einsatzstelle.
Die Feuerwehren Griesheim, Pfungstadt, Pfungstadt-West, Groß-Bieberau, Münster, Weiterstadt sowie die Berufsfeuerwehr Darmstadt waren mit rund 105 Einsatzkräften vor Ort, dazu Rettungs- und Notarztwagen. (ots)
Die Firma Baumann Gärten&Freiräume schreibt dazu auf ihrer Internetseite: "In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist der schlimmste Fall eingetreten. Aus bisher ungeklärten Gründen brach vermutlich im Dachgeschoss ein Feuer aus und beschädigte unsere Betriebsstätte in Griesheim schwer. Tragischer Weise ist dabei unser Mieter und Freund Tom R. ums Leben gekommen. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen."
Weiter heißt es, dass man aktuell noch keine Vorstellung habe, wie schnell man wieder zu einem geordneten Geschäftsbetrieb übergehen könne. Trotz der widrigen Umstände werde man alles daran setzen, dass die Teams noch bis Mittwochabend die laufenden Baustellen abwickelten. Es sei geplant, ab 10. Januar 2022 den „Normalbetrieb“ wieder aufzunehmen.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.