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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Griese: Energieproduktion aus Biomasse muss bei der EEG-Novellierung berücksichtigt werden
Rheinland-Pfalz setzt sich bei der bevor stehenden Novellierung des Erneuerbar-Energien-Gesetzes (EEG) dafür ein, dass die Beiträge der Land- und Forstwirtschaft weiterhin berücksichtigt werden. "Energie aus Biomasse kann rund um die Uhr produziert und gespeichert werden und damit einen Puffer schaffen für die wetterabhängige Wind- und Solarenergie", erklärte der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsstaatssekretär. Deshalb sei es zwingend erforderlich, auch in Zukunft Investitionen in die Energieerzeugung aus Biomasse zu fördern und die Energiewende mit der Land- und Forstwirtschaft zu gestalten allerdings müssten ökologische Gesichtspunkte stärker berücksichtigt werden. Dafür mache sich Rheinland-Pfalz bei der Amtschefkonferenz der Agrarressorts am Mittwoch und Donnerstag in Berlin stark.
"Wir setzen uns dafür ein, dass der Anbau umwelt- und klimaverträglicher Energiepflanzen wie Kleegras, Blühmischungen oder Eiweißpflanzen bei der EEG-Vergütung berücksichtigt wird", so Griese. Um der zunehmenden "Vermaisung" der Landschaft entgegen zu wirken, müsse Mais aus der Sondervergütung heraus genommen werden. "Bei der Biogasproduktion ist es in den vergangenen Jahren zu Fehlentwicklungen gekommen, die zu ökologischen, ökonomischen und sozialen Spannungen geführt haben", erklärte der Staatssekretär. Deshalb sollten künftig nur noch solche Biogasanlagen gefördert werden, die mittlerweile erkennbar gewordene negative Auswirkungen vermeiden.
Darüber hinaus setzt sich Rheinland-Pfalz auf der ACK zusammen mit anderen Ländern dafür ein, dass die Zulassung von gentechnisch verändertem Mais in Europa verhindert wird. "Wir fordern die Bundesregierung auf, bei der bevor stehenden Abstimmung im Europäischen Rat gegen die Zulassung von 1507-Mais zu stimmen", so Griese. Im Falle der Zulassung in Europa werde der Bund aufgefordert, den Anbau in Deutschland zu verbieten. Griese: "Die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland lehnen Gentechnik in der Landwirtschaft und in der Ernährung ab. Zudem würde der Anbau von gentechnisch verändertem Mais die Erzeugung gentechnikfreier konventioneller und ökologischer Kulturen in der Nachbarschaft sehr erschweren." Ziel müsse es darüber hinaus sein, die Imkerinnen und Imker ausreichend zu schützen. Rheinland-Pfalz hatte sich im vergangenen Jahr dem Netzwerk gentechnikfreier Regionen angeschlossen.

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