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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Green Cities Europe Award 2023: Dänemark gewinnt
Der Gewinner der Green Cities Europe Award 2023 wurde am 7. November in Brüssel bekannt gegeben. Mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments nahmen an der Preisverleihung teil und nahmen dort ausführlich Kenntnis von den erfolgreichen Stadtbegrünungsprojekten.
Dänemark
Beim Siegerprojekt in einem Vorort von Kopenhagen handelt es sich um eine ungewöhnlich gestaltete Wohnanlage für Studenten und Senioren. Die 15-köpfige internationale Fachjury lobte insbesondere die Kohärenz in der Architektur des Gebäudes und seiner Umgebung: „Es ist ein sehr beeindruckender Ansatz, Architektur und Landschaft so harmonisch und nachhaltig zu gestalten.“ Der soziale Zusammenhalt wurde hoch bewertet, da den Bewohnern – Studenten und Senioren – viel (Außen-)Raum zur Begegnung zur Verfügung stand. Praktisch alle Juroren lobten auch den Umgang mit der Artenvielfalt, einschließlich der Verwendung vielfältiger, oft einheimischer Pflanzungen.
Frankreich
Frankreich gewann den zweiten Preis mit einem großen Stadtsanierungsprojekt. Der Stadtteil Montreynaud in Saint Etienne ist ein sozial benachteiligtes Gebiet, das durch Begrünung verändert wurde: „Im Hinblick auf die städtische Transformation bietet es ein eindrucksvolles Beispiel für die Umwandlung des Betonhaufens in der Stadt in Wohnräume, die dem Leben der Menschen einen Sinn verleihen.“ Begriffe wie „Sozial“, „Wirtschaft“ und „Klima“ tauchten in den positiven Juryberichten häufig auf.
Niederlande
Utrecht gewann im Namen der Niederlande den dritten Preis. Mit einer Kombination aus drei großen Begrünungsprojekten zeigt die Stadt, dass sie logistischen Raum (Gleise und Straßen) durch Grün und Blau (Parks und Wasser) ersetzt. Die Jury sieht darin eine Verbindung zwischen Mensch und Flora und Fauna: „Die bisher durch den schnellen Verkehr auferlegten Barrieren werden abgebaut und durch fußgängerfreundliche, gemeinschaftliche und naturnahe Räume ersetzt.“ Klimaanpassung sowie der wirtschaftliche und touristische Wert für die Stadt waren weitere Punkte, die die Jury überzeugten.
Auch die anderen 10 Projekte waren sehr vielfältige, gelungene Beispiele urbaner Begrünung, die von der Jury allesamt sehr gut bewertet wurden. Jedes teilnehmende Land hatte einen Fachmann als Jurymitglied entsandt (der das Projekt nicht aus seinem eigenen Land beurteilte). Darüber hinaus komplettierten Delegierte der ELCA (European Landscape Contractors Association) und der IFLA (International Federation of Landscape Architects) die 15-köpfige Jury. Inspiration für grünere Städte Der Green Cities Europe Award zeichnet jedes Jahr herausragende städtische Begrünungsprojekte in ganz Europa aus. Ziel ist es, inspirierende Projekte auszuzeichnen, die Pflanzen und grüne Lösungen hervorragend nutzen, um den Klimawandel zu bekämpfen, den Verlust der biologischen Vielfalt einzudämmen und den sozialen Zusammenhalt und das städtische Leben vor Ort zu verbessern.

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