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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gramoflor: Eröffnet Produktionswerk in Spanien
Am 8. Oktober feierte der norddeutsche Substrathersteller Gramoflor die offizielle Eröffnung seines ersten spanischen Werkes. Bereits seit März 2021 ist das neue Produktionswerk in Mogente auf der Iberischen Halbinsel in Betrieb. Der Standort liegt in Valencia, mitten in einer der wichtigsten Gartenbauregionen Spaniens.
An der Eröffnungsfeier nahmen mehr als 120 Personen aus der Grünen Branche teil. Geladen waren Kunden und Geschäftspartner sowie wichtige Vertreter der spanischen Agrar- und Gartenbauverbände, der regionalen Ministerien und Verwaltung. Im Rahmen einer ausführlichen Werksbesichtigung bekamen alle Gäste einen detaillierten Einblick in die sehr moderne Technik und die nachhaltige Produktionsweise des neuen Standortes.
Der Generaldirektor für ländliche Entwicklung des Regionalministeriums für Landwirtschaft und Ökologie, würdigte in seiner Rede „den wegweisenden Beitrag Gramoflors zur Entwicklung nachhaltiger Erden für den Gartenbau und zur Erreichung der europäischen Klimaziele“. Es brauche genau solche innovativen Unternehmen, um die Region wirtschaftlich und sozial für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen.
Die Gramoflor Gruppe, die neben dem neuen Werk in Ibérica an 2 Standorten in Norddeutschland Qualitätserden für den Profigartenbau produziert, investierte rund 4 Mio. Euro in das neue Werk. Mithilfe eines Produktionsvolumens von ca. 150.000 m3 beliefert Gramoflor Ibérica nun auf kurzen Wegen gemäß der Unternehmens-Philosophie „aus der Region für die Region“ die Kunden auf der Iberischen Halbinsel.
Josef Gramann, Geschäftsführer der Gramoflor Gruppe, ist besonders stolz auf den hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe in den spanischen Substraten. „In über 5 Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist es uns gelungen, den im valencianischen Reisanbau anfallenden Reststoff Reisspelzen durch ein von uns entwickeltes Aufbereitungsverfahren unter Zumischung zusätzlicher Komponenten zu einem hochwertigen und einzigartigen Rohstoff zu veredeln“, erklärt er. „Mit diesen gramoFLAKES sowie bewährten Alternativen wie Holzfasern und Kokos haben wir bereits jetzt für die in Mogente produzieren Substrate eine Reduzierung des Torfanteils auf unter 50% erreicht.“
Durch die Reduzierung von Transportwegen und den Einsatz regionaler, klima- und naturschonender Rohstoffe werden so erhebliche CO2-Emissionen eingespart und Liefersicherheit für die Gartenbaubetriebe gewährleistet.
Gemäß ihrem Leitgedanken „Qualität von Anfang an“ hat Gramoflor dabei immer die Bedürfnisse ihrer Kunden sowie die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit neuer Lösungen im Blick. (Gramoflor)

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