- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- GRAF: Riesige Photovoltaikanlage in Betr...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
GRAF: Riesige Photovoltaikanlage in Betrieb
Der Teninger Spezialist für Umweltprodukte GRAF hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Werks in Neuried (Ortenaukreis) in Betrieb genommen. Die insgesamt über 3.000 Solarmodule des deutschen Herstellers Axitec mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.200 kWp wurden auf den Dächern der Produktions- und Logistikgebäude installiert. Mit einer reinen Modulfläche von rund 6.000 Quadratmetern zählt die PV-Anlage zu den größten der Region.
„Wir freuen uns, dass wir mit der Photovoltaikanlage einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten können, Emissionen verringern und dabei gleichzeitig Geld sparen“, so Otto P. Graf, Geschäftsführer des Familienunternehmens, das Produkte zur nachhaltigen Regenwassernutzung, Regenwasserrückhaltung oder Löschwasserbevorratung ressourcenschonend herstellt. „Zukünftig werden wir unseren selbst produzierten Strom zum Beispiel für die Herstellung unserer Großtanks einsetzen, wofür wir bislang ausschließlich auf Gas zurückgegriffen haben.“ Die Anlage decke im Jahresmittel derzeit über 70% des aktuellen Stromverbrauchs am Standort Neuried ab, so Graf weiter.
Ein Projekt zur Nutzung von Strom und Gas aus der benachbarten Biogasanlage soll zukünftig ebenfalls wesentlich zur Einsparung fossiler Brennstoffe beitragen. Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen bei GRAF aber auch in anderen Bereichen im Fokus. So sind 75% der bei GRAF verarbeiteten Materialien Recyclingrohstoffe. Diese stammen aus dem eigenen Kunststoffrecycling im Kompetenzzentrum Rohstoffe in Herbolzheim, in dem etwa Abfälle aus dem Gelben Sack aufbereitet und wiederverwertet werden. Neuried ist der vierte Standort des Familienunternehmens in der Region und liegt verkehrsgünstig zwischen dem Stammsitz in Teningen, dem Kompetenzzentrum Rohstoffe in Herbolzheim und dem Werk in Dachstein (Elsass). Durch das ebenfalls in Neuried errichtete Logistikzentrum kann GRAF nach eigenen Schätzungen mehr als 2000 interne Lkw-Fahrten pro Jahr einsparen. Die neuen Gebäude sind aufwendig gedämmt, die Fassaden begrünt und dank neuartiger Maschinentechnik wird am Neurieder Standort 90% der Energie gegenüber bisherigen Techniken und Standards eingespart. (GRAF)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.