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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Graduiertenkolleg: Nachhaltige Wertschöpfungsketten bei Zierpflanzen
Anfang des Jahres erhielt die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) den Förderbescheid für ein kooperatives Graduiertenkolleg im Gartenbau zum Thema „Nachhaltige Wertschöpfungsketten bei Zierpflanzen“ unter der Leitung von Prof. Menrad. Das Graduiertenkolleg beschäftigt sich inhaltlich mit der Nachhaltigkeit von Gartenbauprodukten, bietet aber auch eine strukturierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und ein attraktives Begleitprogramm zu den eigentlichen Forschungsvorhaben. Die Betreuung der an der HSWT beschäftigten Doktoranden erfolgt dabei mit einem/einer Professor/in der TU München.
„Derzeit haben wir noch nicht alle Stellen in diesem Graduiertenkolleg besetzt, so dass sich interessierte Bewerber über die Homepage der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (www.hswt.de) noch für die verschiedenen Teilprojekte bewerben können“, so Prof. Dr. Klaus Menrad von der HSWT, Projektleiter des Graduiertenkollegs. Dabei werde ein breites Spektrum an interessanten Themen entlang der Gartenbaulichen Wertschöpfungskette geboten. Prof. Dr. Elke Meinken forscht an einer Substitution von gartenbaulichen Mineraldüngern durch den Einsatz von Sekundärphosphaten, Prof. Dr. Heike Mempel möchte Nachhaltigkeitsindikatoren entlang der Wertschöpfungskette entwickeln und damit ein internes Benchmark-System aufbauen, Prof. Dr. Swantje Duthweiler widmet sich der Analyse des stadtklimatisch wirksamen Potenzials von nachhaltigen Pflanzkonzepten und deren ökonomische Bewertung und Prof. Dr. Klaus Menrad möchte das Verbraucherinteresse an nachhaltig produzierten Zierpflanzen genauer beleuchten und die verschiedenen Nachhaltigkeitsdimensionen gewichten.
Das auf drei Jahre angelegte Gesamtprojekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gefördert und setzt auf kooperative Promotionen zwischen Hochschulen angewandter Wissenschaften und Universitäten. So konnte zur Durchführung der Promotionen in diesem Graduiertenkolleg die Technische Universität München (TUM) mit den Professoren Dr. Vera Bitsch (Ordinaria des Lehrstuhls Ökonomik des Gartenbaus und Landschaftsbaus), Dr. Luisa Menapace (Lehrstuhl Governance im internationalen Agribusiness) und Dr.-Ing. Stephan Pauleit (Lehrstuhl Strategie und Management der Landschaftsentwicklung) gewonnen werden. Koordiniert wird das Projekt von Paul Lampert von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. „Wir freuen uns, wenn dann alle Doktoranden für die Projekte gefunden sind, um gemeinsam an der "nachhaltigen Wertschöpfungskette für Zierpflanzen" zu arbeiten“, so Prof. Dr. Klaus Menrad. (HSWT)

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