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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Glyphosat: Union scheitert mit Antrag zur Zulassung bis 2033
Für den Vorschlag stimmten die Unionsfraktion und die AfD-Fraktion, dagegen votierten die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Nach Auflösung der Fraktion Die Linke ist die Linken-Vertreterin lediglich beratendes Mitglied.
Die Union hatte die Bundesregierung aufgefordert, die deutsche Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung so anzupassen, dass der Einsatz von Glyphosat nach der Zulassungsverlängerung auf der EU-Ebene auch weiterhin in Deutschland unter Berücksichtigung der bereits bestehenden hohen arten- und naturschutzrechtlichen Regelungen möglich ist. Diese Forderung wiederholte der Vertreter der CDU/CSU-Fraktion und nannte als Gründe dafür Planungssicherheit für die Landwirte.
Von Seiten der SPD-Fraktion wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) die neue Lage nun rechtssicher umsetzen muss, das sei mit einer Eilverordnung nötig, die von der Bundesregierung geplant werde. Weder der Bundestag noch der Bundesrat könnten bis Ende des Jahres eine rechtliche Grundlage schaffen, deshalb sei das BMEL aufgefordert, eine solche Eilverordnung auf den Weg zu bringen.
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen erinnerte daran, dass die Mehrheit der Verbraucher in diesem Land gegen den Einsatz von Glyphosat sei. Aus diesem Grund hätten sich Landwirte mittlerweile umorientiert und würden auf das Mittel längst verzichten. Der EU-Beschluss biete zudem Spielraum für die Anwendung, deshalb müsse geprüft werden, wo Glyphosat in Zukunft Anwendung finde und wo nicht. Eine Klage der Deutschen Umwelthilfe zu dem Thema schloss der Vertreter der Grünen nicht aus.
Die FDP-Fraktion begrüßte trotz ihres Neins zum Unionsantrag die Entscheidung aus Brüssel und sprach von einem Erfolg, der den hiesigen Landwirten wieder mehr Spielraum und Planbarkeit und die gleichen Chancen wie Mitbewerbern aus anderen EU-Ländern garantiere. (hib/NKI)

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