Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Glyphosat: Bayer rechnet nicht mit schnellen Vergleichen

Bayer-Aufsichtsrat Hoffmann rechnet bei den Glyphosat-Klagen nicht mit schnellen Vergleichen.

Das Bayer-Kreuz bei Nacht. Bild: Bayer AG.

Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds und Aufsichtsrat bei Bayer, rechnet nicht mit schnellen Vergleichen bei den Glyphosat-Klagen. "Bayer bleibt dabei, dass Glyphosat bei sachgerechter Anwendung sicher ist, und wird deshalb weiter in Berufung gehen. Wenn sich später die Frage von Vergleichen stellt, wird dies der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entscheiden", sagte Hoffmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Zugleich geht Hoffmann davon aus, dass Bayer-Chef Werner Baumann trotz der Krise bleiben kann. "Er ist hartnäckig. Die Mehrheit der Hauptversammlung hat den Vorstand zwar nicht entlastet, aber viele Investoren haben betont, dass sie keinen Wechsel wollen. Auch der Aufsichtsrat hat sich einstimmig hinter Baumann gestellt. Ein Chefwechsel würde nichts bringen. Das Wichtigste für Bayer ist es, das Glyphosat-Problem zu lösen und wieder mehr Pharma-Innovationen zu entwickeln." Zugleich verteidigte Hoffmann den Monsanto-Deal: "Strategisch ist und bleibt die Übernahme richtig, Monsanto bietet große Chancen im Zukunftsgeschäft Digital Farming. Vor der Übernahme haben wir im Aufsichtsrat natürlich das schlechte Image von Monsanto in Europa diskutiert. Dass aus den Glyphosat-Klagen, die es damals gab, so ein Problem würden, war nicht abzusehen." (Rheinische Post)

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