Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gewitter: Warum frischt der Wind vorher auf?

Wenn ein Gewitter aufzieht, nimmt der Wind oft sprunghaft bis auf Sturmstärke zu und es ist ein deutlicher Temperaturrückgang spürbar. Wie dieses Phänomen entsteht und welche Bedeutung es hat, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline.

Machen sich Tiefdruckgebiete mit ihren Fronten auf den Weg und vertreiben die sommerliche Wärme, entstehen häufig Gewitter. Mit diesen zusammen treten oft Sturm- und Orkanböen, Starkniederschläge sowie Hagel auf. „Die kräftigen Winde, die wir am Boden spüren, sind aus großer Höhe in Richtung Boden fallende Abwinde aus der Gewitterwolke. Wir Meteorologen bezeichnen diese auch als 'Outflow'. Bei starken Gewittern geht die Böenfront einher mit einer markant ausgeprägten Wolke.“, erklärt Habel. „Sie zeigt den vorderen Randbereich der aus der Gewitterwolke hinausströmenden Kaltluft an und erinnert in ihrer Form an eine riesige Walze. Daher nennen wir diese Wolke 'Böenwalze'. Dabei schieben sich die kalten Abwinde keilförmig unter die wärmere Luft, wodurch diese dann kondensiert. Die dadurch entstehenden Wolken trennen die abwärts gerichtete Kaltluft von der in das Gewitter strömenden feuchten Warmluft. Mit dem Durchzug der Böenfront frischt der Wind meist stürmisch auf und kräftige Regengüsse lassen nicht lange auf sich warten.“

Vor dem Abwind steht der Aufwind

Ein Gewitter kann sich nur dann bilden, wenn warme und feuchte Luft in höhere Luftschichten transportiert wird. Es braucht also kräftige Aufwinde. Die warme und feuchte Luft kondensiert während des Aufstieges, es entstehen Tropfen, die immer größer werden. Wenn sie schwer genug sind, dass der Aufwind sie nicht mehr in der Luft halten kann, fallen sie als Platzregen oder Hagel Richtung Boden. Dabei wird aus der Höhe kalte Luft mitgerissen, die unten aufprallt und sich in jede Richtung ausbreiten kann. Dies nennen wir Meteorologen'Outflow'. Die kühle Luft des Outflows wiederum zwingt die wärmere Luft zum Aufstieg und kann so das Gewitter ein Weile lang nähren oder sogar zur Bildung neuer Gewitterwolken führen. Je stärker der Aufwind eines Gewitters, umso heftiger sind die Wettererscheinungen. Sieht man eine beeindruckende Böenwalze heranrollen, ist ein heftiges Donnerwetter meist nicht weit. (Quelle: WetterOnline)

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