Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gewässerschutz: Wichtig zur Bewältigung der Klima- und Artenkrise

Die Klima- und Biodiversitätskrisen sind allgegenwärtig und gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Gewässerschutz spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Die zentrale Bedeutung des Wassers für Natur und Gesellschaft wird jedoch häufig unterschätzt.

Appell an Ampelkoalition. Bild: NABU.

Beim Gewässerschutzforum machen BUND, DNR, NABU, Stiftung Living Rivers und WWF Deutschland auf die Wichtigkeit des Gewässerschutzes aufmerksam. Unter dem Titel “Wege zu einer zukunftsgerechten Gewässerbewirtschaftung” diskutieren sie gemeinsam mit Fachleuten aus Zivilgesellschaft und Politik über die größten Herausforderungen und wichtige Hebel beim Schutz der Gewässer.

Anlässlich des Forums senden die veranstaltenden Organisationen einen klaren Appell an die zukünftige Bundesregierung: „Im Kampf gegen die Klima- und Artenkrise muss der Gewässerschutz dringend mitgedacht werden. Sie haben nun die Chance, dem Schutz unserer Gewässer eine prioritäre Rolle einzuräumen und die Weichen für eine erfolgreiche Gewässerpolitik in der kommenden Legislatur zu stellen“, so die Organisationen. Dafür bedürfe es einer erheblichen Aufstockung der relevanten Förderprogramme, wie etwa des vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz finanzierten Auenförderprogramms „Chance.Natur“. Der Gewässerschutz müsse Teil eines umfassenden Renaturierungsfonds werden mit einer Gesamtfördersumme von mindestens 500 Mio. Euro pro Jahr.

Mit Blick auf die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, den Entwurf zur nationalen Wasserstrategie, die Ziele aus der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 und das anstehende EU Restoration Law (EU-Plan zur Wiederherstellung der Natur) sind folgende Maßnahmen aus Sicht der Verbände besonders wichtig:

  • eine Initiative von Bund und Ländern zur zügigen und weitreichenden Renaturierung von Flüssen, Auen, Feuchtgebieten und Seen, um der Biodiversitätskrise entgegenzuwirken und den ökologischen Zustand der Gewässer zu verbessern
  • Investitionen zur Klimaanpassung in der Landschaft, die auf einen Mehrfachnutzen für Gewässer, Biodiversität und Klima abzielen
  • die Integration des Gewässerschutzes in andere Politikfelder und der Abbau umweltschädlicher Subventionen
  • das zügige Erreichen der geltenden Umweltziele für die Bundeswasserstraßen

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