Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gentechnik-Gesetz: "Aushebelung verhindern"

Resolution gegen neue Gentechniken: Vorsorgeprinzip und Wahlfreiheit haben Vorrang.

Der BNN fordert eine Aushebelung der Gentechnik-Gesetze zu verhindern. Bild: GABOT.

In den nächsten Wochen wird sich der Europäische Gerichtshof zur rechtlichen Einstufung neuer gentechnischer Verfahren äußern. Auf dieser Grundlage entscheiden EU-Kommission und EU-Mitgliedstaaten darüber, ob und wie sie diese künftig regulieren. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. hat gemeinsam mit anderen Verbänden eine Resolution an die europäischen und nationalen Politikvertreter adressiert: Die neuen gentechnischen Verfahren müssen nach dem Gentechnikgesetz reguliert werden!

Dazu der Kommentar von BNN-Geschäftsführerin Elke Röder:

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher lehnen Gentechnik ab - auf dem Acker und auf dem Teller. Die Wirtschaft muss das akzeptieren und die Politik entsprechend handeln. Soweit die Theorie.

Derzeit erleben wir aber den Versuch, mit neuen gentechnischen Methoden wie Genom-Editing oder zielgerichteter Mutagenese das Gentechnik-Gesetz zu umgehen, ja auszuhebeln. Das muss verhindert werden! Denn es handelt sich zweifelsfrei um Gentechnik und niemand weiß, welche Auswirkungen die DNS-Veränderungen langfristig haben werden.

Verbraucherschutz gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Politik. Politik hat den Auftrag, auch komplizierte Sachverhalte kompetent zu bewerten und so Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen beziehungsweise sie in die Lage zu versetzen, sich selbst, die Umwelt und die nachfolgenden Generationen zu schützen.

Das Vorsorgeprinzip hat Priorität. Die Wahlfreiheit der europäischen Konsumentinnen und Konsumenten hat Vorrang! Die neuen Gentechniken müssen reguliert werden!“ (Bundesverband Naturkost Naturwaren)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.