Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Genbank Zierpflanzen: Fachbeirat tagte

Der Fachbeirat der Deutschen Genbank Zierpflanzen (DGZ) traf sich am 26.11.2019 zu seiner sechsten Sitzung im Bundessortenamt in Hannover.

Der Fachbeirat der Deutschen Genbank Zierpflanzen tagte in Hannover. Bild: DGZ.

Am 26.11.2019 traf sich der Fachbeirat der Deutschen Genbank Zierpflanzen (DGZ) zu seiner sechsten Sitzung im Bundessortenamt in Hannover. Die DGZ wird durch das Bundessortenamt koordiniert und besteht mittlerweile aus 178 Partnern in den vier Genbanken Rose, Rhododendron, samenvermehrte Zierpflanzen und vegetativ vermehrte Zierpflanzen sowie dem Netzwerk Pflanzensammlungen.

Der Fachbeirat setzt sich zusammen aus Mitgliedern von den Teilnetzwerken, von Bundes- und Landesbehörden, Pflanzengesellschaften, Fachverbänden und -organisationen, aus Wissenschaft und Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen sowie sachkundigen Einzelpersonen. Die Aufgabe des Fachbeirates ist, die Entwicklung der DGZ zu begleiten sowie die Arbeitsprogramme und Ziele mit der Koordinationsstelle beratend zu unterstützen.

Im Fokus der 26 Teilnehmer stand das 10-jährige Bestehen der DGZ. Seit der Gründung der Deutschen Genbank Rose wird sie kontinuierlich ausgebaut. Beraten wurde sowohl über die Ausrichtung und Erweiterung der DGZ, als auch über fachlich-wissenschaftliche und übergeordnete Fragen im Zusammenhang mit der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen von Zierpflanzen. Ergebnisse aus nationalen Fach- und Förderprogrammen wurden vorgestellt und zeigen, wie wichtig Fachwissen und Engagement aller Beteiligten für die weitere erfolgreiche Entwicklung der DGZ sind. ProSpecieRara und das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung berichteten über ihre Aktivitäten bei der Erhaltung der Pflanzenvielfalt. Daneben wurden neue Projektvorhaben sowie aktuelle Fragen zur Umsetzung des Nagoya Protokolls diskutiert.

Die nächste Sitzung findet im November 2020 beim Bundessortenamt in Hannover statt. Die DGZ sucht weitere Partner, die mit ihren Sammlungen oder ihrem Fachwissen bei der Bewahrung von Zierpflanzen mitwirken möchten. Informationen zur DGZ finden Sie unter: www.bundessortenamt.de/bsa/pflanzengenetische-ressourcen/deutsche-genbank-zierpflanzen/.(DGZ)

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