Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gemüsetransport: Pfalzmarktweg eingeweiht

Der neue Pfalzmarktweg erleichtert den Gemüsetransport vom Feld zum Großmarkt.

Der neue Pfalzmarktweg erleichtert den Gemüsetransport vom Feld zum Großmarkt. Bild: GABOT.

Der Gemüseanbau ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Vorderpfalz. Der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat auf seiner Sommerreise #querdurchrlp den neuen Pfalzmarktweg eingeweiht. Der Ausbau der landwirtschaftlichen Infrastruktur erleichtert den Gemüsetransport vom Feld bis zu den Großmärkten.

„Von den neuen Wegen profitiert die ganze Region: Die Landwirte können ihr Gemüse einfacher und schneller zum Pfalzmarkt transportieren, der Pfalzmärkt erhält eine zügige Belieferung der Erzeugnisse. Gleichzeitig werden die Gemeinden entlastet. Der Transport kann dank neuer Infrastruktur direkt über das Feld erfolgen statt wie bisher durch die Gemeinden“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Auf rund 16.500 Hektar werden in der Vorder- und Südpfalz Salate, Radieschen, Möhren, Bundzwiebeln, Blumenkohl und Spargel, aber auch in größerem Umfang Kartoffeln (Frühkartoffeln), Kürbis und Obst angebaut. Bewirtschaftet werden diese Flächen von rund 700 Betrieben. Mehrmals im Jahr wird geerntet. Der Transport der Ernte vom Feld zu den Vermarktungseinrichtungen erfolgt überwiegend mit landwirtschaftlichen Zugmaschinen.

Der neue Pfalzmarktweg ist insgesamt rund 6,3 Kilometer lang und führt direkt über das Feld zu den Großmärkten. Das Dienstleitungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz hatte in Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Landwirtschaft das grundlegende Konzept zum Wegeausbau entwickelt, geplant und im Rahmen von Bodenordnungsverfahren umgesetzt. Über 1,8 Mio. Euro Fördermittel wurden investiert. Der Wegeneubau wurde mit einer Bodenneuordnung verknüpft, die insgesamt zu einer effizienteren Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen führt. Aus ursprünglich 647 Flurstücken mit 0,5 Hektar durchschnittlicher Größe wurden nach der Bodenneuordnung 380 Flurstücke mit 0,9 Hektar durchschnittlicher Größe.

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