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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gemüsepreise: Situation zeigt Dilemma auf
„Gemüse aus Spanien und Italien hat wegen der Trockenheit und der jüngsten Unwetter in der Region dieses Jahr Probleme und das Angebot aus den Niederlanden ist aufgrund der hohen Energiepreise viel zu gering im Vergleich zu den Vorjahren“, erläutert ZVG-Vizepräsident Wilhelm Böck. „Heimische Ware gibt es kaum, obwohl wir witterungsbedingt ähnliche Bedienungen haben wie die Niederländer in ihren Gewächshäusern“, so Böck weiter. Allerdings griff der Handel oftmals in der Vergangenheit auf billigere Ware aus dem Ausland zurück.
Das liege wiederrum an den Rahmenbedingungen in Deutschland. Dazu zählen höhere Energiepreise, Steuerbelastungen, höhere Betriebskosten sowie die nationale CO2-Bepreisung.
In Deutschland werden die meisten Gewächshäuser für den Gemüseanbau im Winter leergeräumt und erst später im Frühjahr wieder neu bepflanzt. Die Verbraucher sind es dagegen gewohnt, über das ganze Jahr verteilt Ware in gleichbleibender Qualität und Menge vorzufinden.
„Uns muss klar sein, dass Gurke, Paprika und Co von den klimatischen Grundvoraussetzungen hier gerade keine Saison haben, sondern unter Zusatz von Licht und Wärme angezogen werden müssen“, betonte der ZVG-Vizepräsident. Wenn das Angebot aufrechterhalten werden solle, müsse man an politischen Hebeln ansetzen. Dazu zählte Böck eine nachhaltig tragfähige Energieversorgung, Förderung von Energieeffizienz und die Wettbewerbsgleichheit mit einem europäischen Ansatz bei der CO2-Bepreisung. (ZVG/BfG)

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