Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gemüse: Schwefel erhöht Gesundheitswert

Schwefel-Mangel ist in Nordeuropa zur häufigsten Ernährungsstörung der Kulturpflanzen geworden.Seit die Rauchgasentschwefelung in Kraftwerken und schwefelarme Treibstoffe vor über 20 Jahren eingeführt wurden, leiden immer mehr Pflanzenarten an Schwefelmangel. Schwefelhaltige Inhaltsstoffe sind nicht nur für den Geschmack (vor allem die Schärfe) verantwortlich, sondern auch für den Gesundheitswert zahlreicher Gemüsearten. Sie wirken zum Beispiel gegen Infektionen, Adernverkalkung und Krebs.

 

Besonders viel Schwefel benötigen alle Kohl- und Kressearten, Rettich, Ruccola, Radieschen, Senf, Meerrettich, Zwiebeln, Knoblauch und Spargel. Das liegt an ihrem hohen Gehalt an Eiweiß, Glutathion und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen (Senföle, Alline, Asparagusinsäure). Wie die TASPO vom 25. Juni 2004 weiter berichtet, hat die FAL in Braunschweig in langjährigen, umfangreichen Versuchen in Deutschland und in Zusammenarbeit mit Dänemark, Polen, Portugal, Schottland und Tschechien festgestellt, dass ein Zusammenhang zwischen der Schwefelversorgung und dem Gehalt an schwefelhaltigen Inhaltsstoffen der genannten Pflanzen besteht.

 

Die Wissenschaftler empfehlen daher Gemüsebauern, aber auch Kleingärtnern und Gartenbesitzern dringend, auf eine ausreichende Schwefelversorgung ihrer Gemüsepflanzen zu achten. Das bedeutet, 30 bis 60 g eines schwefelhaltigen Mehrnährstoffdüngers je Quadratmeter, damit die für diese Fläche notwendige Menge von 5 bis 10 g des reinen Schwefel-Nährstoffs erreicht wird. (Profil Online)

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