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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Geisenheim: Internationaler Workshop zu Obstbaumkrebs
Obstbaumkrebs (Neonectria ditissima) ist ein überall vorkommender Pilz, der vor allem bei Apfelbäumen, aber auch zum Teil bei Birnenbäumen enorme Schäden verursacht. Da er bei fast allen Umweltbedingungen – ganz besonders im Herbst und Winter – die Bäume infizieren kann, ist es sehr schwer ihn zu bekämpfen. Gerade bei befallenen Jungbäumen bleibt die Rodung oft die einzige Möglichkeit. Der Pilz zerstört die äußeren Rindenschichten bis hin zum Holz und führt so zum Absterben des danach folgenden Ast- bzw. Stammabschnittes. Insbesondere Schäden am Stamm sind oft nicht mehr umkehrbar.
Im Rahmen des Workshops diskutierten die ca. 30 Wissenschaftler:innen, Züchter:innen und Berater:innen aus Europa und Neuseeland über die verschiedenen Möglichkeiten zur Bekämpfung und Eindämmung des Pilzes. Unter anderem die Selektion neuer, hoch toleranter Apfelsorten könnte in Zukunft dabei eine wesentliche Rolle spielen.
Prof. Dr. Peter Braun, Professor für Obstbau an der Hochschule Geisenheim und Organisator des Workshops, zieht ein positives Fazit der Veranstaltung: „Der Workshop bei uns an der Hochschule Geisenheim hat den internationalen Wissensaustausch wesentlich vorangetrieben und wird die Basis für die Entwicklung gemeinsamer Strategien bei der weiteren Erforschung dieses wirtschaftlich sehr bedeutenden Schadpilzes sein.“ (Hochschule Geisenheim)

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