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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Geisenheim: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Michael Helmut Hagemann
Der Titel des Vortrags: Genetische Ökologie im Obstbau
Klimawandel, neue Schädlinge und immer weniger zugelassene Pflanzenschutzmittel - der Obstbau steht vor großen Herausforderungen. Lösungen finden sich in moderner Technik, neuen Sorten und Anbaustrategien - aber auch in der Pflanze selbst. Denn Pflanzen steuern ihre Gesundheit, ihren Ertrag und ihre Fruchtqualität über ein komplexes molekulares Netzwerk aus RNAs. Krankheitserreger wie Viren und Viroide, aber auch Umweltbedingungen und das Anbaumanagement greifen direkt in dieses Netzwerk ein. In seiner Antrittsvorlesung stellt Prof. Dr. Michael Helmut Hagemann sein Konzept der Genetischen Ökologie vor: Molekulare Netzwerke als unsichtbarer, aber entscheidender Produktionsfaktor im Obstbau - und zeigt, welche Chancen RNA-basierte Diagnostik und neue Pflanzenschutzstrategien für einen innovativen, nachhaltigen Obstbau bieten.
Zur Person von Hr. Prof. Hagemann
Zum 1. Januar 2026 hat Dr. Michael Helmut Hagemann die Professur für Nachhaltigen Obstbau an der Hochschule Geisenheim übernommen. Der Biologe und Agrarwissenschaftler bringt ein tiefes Verständnis molekularer Mechanismen und langjährige Praxiserfahrung im Obst- und Hopfenbau mit. Hagemanns wissenschaftlicher Weg begann mit biologischem Pflanzenschutz. Während seiner Promotion forschte er mehrere Jahre in Vietnam an Mango-Beständen, untersuchte Fruchtfallprozesse und entwickelte zugleich praxisnahe Pflanzenschutzlösungen für lokale Produzenten. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Pflanzenpathologie und RNA-Forschung. In der Hopfenforschung spielte Hagemann eine zentrale Rolle bei der Bewältigung neuer Krankheitsrisiken und entwickelte gemeinsam mit Praxis und Forschungseinrichtungen moderne Diagnose- und Präventionsstrategien. Mit dem Amtsantritt tritt Hagemann die Nachfolge von Prof. Dr. Peter Braun an.

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