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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gasa Group Germany: Setzt auf Bio und Nachhaltigkeit
„Bio bleibt ein wichtiger Trend in diesem Jahr und neue Ideen zur Nachhaltigkeit sind allerorten gefragt und wichtig“, unterstreicht Geschäftsführer Oliver Kessel. Er möchte daher die dazugehörigen Projekte seines Vorgängers Michael Bongers weiterführen, unterstützen und in der neuen Saison ausbauen. Dazu gehören als Neuheiten im Sortiment beispielsweise Marketingkonzepte für essbare Blüten wie Bellis perennis und Viola cornuta.
Nicht wegzudiskutieren ist der steigende Wunsch des Endkunden nach Bioprodukten auch im Zierpflanzenbereich. Die Wachstumsrate von Bioprodukten liegt in Deutschland insgesamt bei 9,9% und längst beschränkt sich dieser Trend nicht mehr nur auf Lebensmittel. Gasa Group Germany ist bereits seit 2010 als Biohändler zertifiziert und unterstützt sowohl Gärtner gerne in ihrer Bioproduktion wie auch den Endhandel bei der Produktplatzierung. Mittlerweile bietet der Zierpflanzenvermarkter mehr als 300 verschiedene Bioprodukte an. „Wir verfolgen die Entwicklung im Bio-Pflanzenmarkt genau und nehmen laufend weitere Produkte und Gärtner ins Portfolio auf“, führt Oliver Kessel aus. „In enger Zusammenarbeit mit den Gärtnern und Kunden treiben wir die Produkte und Produktlinien voran.“ Das Produktangebot reicht von Violen bis Tierfutterpflanzen. Stärkste Produkte sind Kräuter, Gemüsepflanzen und Obstbäume.
Zweiter Themenschwerpunkt für die neue Saison bei Gasa Group Germany wird die Fortführung des langfristig angelegten Projekts „Bienenschutz“ sein. Als Mitglied des Vereins Flowers4Bees möchte Gasa Group Germany auf das Bienensterben aufmerksam machen und bietet seinen Kunden Informationen, wie sie sich in dem Bereich engagieren können, um ihre Pflanzenproduktion nachhaltig und somit für neue Kunden attraktiv zu machen. Acht Mitarbeiter von Gasa Group Germany haben sich unter anderem von Imkern in diesem Bereich speziell schulen lassen.
Der Bio- und Nachhaltigkeitsgedanke hört für Gasa Group Germany aber nicht bei der Pflanze auf. Das Unternehmen legt als dritten Teilbereich seiner Nachhaltigkeits-Strategie großes Augenmerk auf die Einführung umweltverträglicher Verbrauchsmittel. Im Bereich der Pflanzenpaletten eröffnet der Pflanzenvermarkter beispielsweise mit seiner Retailbox neue Möglichkeiten in der nachhaltigen Verkaufspräsentation. Die Verkaufsbox wird aus Kartonage hergestellt und ist somit recycelbar. Durch eine spezielle Beschichtung des Bodens bleibt die Retailbox aber langlebig und kann für längere Zeit Wasser speichern. So bleiben die Pflanzen am POS darin auch mit wenig Pflegeaufwand frisch und es gibt weniger Produktverluste in der Handelskette.
Für die nahe Zukunft sucht Gasa Group Germany nun weitere Ansätze und Ideen in Bezug auf Bio- und Nachhaltigkeit. Gerne möchte man sich, etwa im Rahmen von Kooperationen mit Gärtnern, Kunden und Lieferanten, weiter mit verschiedenen Projekten engagieren, so Kessel. (Gasa Group Germany)

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