Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gasa Group Germany: Niederrhein wird zur Drehscheibe Europas

Verbraucher wünschen sich ein umfangreiches Sortiment von heimischen bis exotischen Pflanzen. Die Logistik sollte daher effizient geplant werden. Gasa Group Germany stellt seine Lösung für Pflanzenhändler vor.

Es geht einmal mehr um die Quadratur des Kreises: Verbraucher möchten die ganze Bandbreite heimischer wie exotischer Pflanzen im Laden angeboten bekommen. Aber Transporte lehnen sie eigentlich ab, weil diese womöglich den Preis steigern und auch die Umwelt belasten. Als Lösung stellt die Gasa Group Germany, Pflanzenhändler mit Sitz in Kevelaer am Niederrhein, ihr Prinzip „Drehscheibe“ vor. „Der Trend im Pflanzenhandel geht klar dahin, den Niederrhein als Sammelpunkt für europaweite Transporte zu nutzen, um so Doppelfrachten etwa über die Niederlande zu verhindern“, erläutert Gerald Derksen, Leiter Retail bei Gasa Group Germany, das Prinzip. Statt dass also halbvolle LKW von z.B. Dänemark bis nach Italien durchfahren und andersherum, wird zunehmend am Niederrhein umkommissioniert und gebündelt.

„Der Niederrhein ist tatsächlich der ideale Dreh- und Umschlagplatz für Blumen und Pflanzen in Europa“, urteilt Gerald Derksen. Dies bedingt sich zum Ersten durch die Lage im Herzen Europas. Zum Zweiten durch die große Produktion insbesondere von Beet- und Balkonpflanzen vor Ort, so dass der Standort von Pflanzenlogistikern sowieso laufend angefahren wird. Drittens haben sich folglich die entsprechenden Dienstleister, wie die Gasa Group Germany, hier angesiedelt, die nun die notwendige Infrastruktur und breite Serviceleistungen für die Handelskette anbieten. „Fast jeder bedeutende Pflanzenspediteur besucht täglich einen Hub der Gasa“, zeigt Derksen die Bedeutung der „Drehscheibe Niederrhein“ an einem Beispiel auf. „Bei uns am Niederrhein ist alles möglich, von der Kommissionierung von Mischcontainern über die Etikettierung, die dezentrale Verteilung auf Retailstandorte, das Verzollungs- und Ausfuhrmanagement bis hin zur Versandoptimierung.“ Im Zuge von engen Geschäftsbeziehungen zu Gärtnern und Großhändlern in ganz Europa sind Streckengeschäfte und die Anbindung von weiteren Hubs möglich.

Des Weiteren gehört die Gasa Group Germany zur Gasa Group Holding in Dänemark und damit zu einem Netzwerk von Niederlassungen in Dänemark, den Niederlanden, Polen und Ungarn. „Durch diese einmalige Verknüpfung des Niederrheins kann die Gasa Group jede Pflanze in nahezu jeder Menge innerhalb von 1 bis 2 Tagen quer durch Europa liefern“, fährt Derksen fort. Insgesamt wird der Erfolg der „Drehscheibe Niederrhein“ durch das breite Spektrum ihres Pflanzenangebotes ausgemacht. Es umfasst neben besagten Beet- und Balkonpflanzen auch Schnittblumen, Jungpflanzen, Baumschulware, Biosortimente und bepflanzte Arrangements.

Regionalität ist ein großer Trend, aber auch der internationale Handel hat überzeugende Lösungen zu den Themen Kosten und Umweltschutz parat“, schließt Gerald Derksen mit Blick auf das Erfolgskonzept „Drehscheibe Niederrhein“. (Quelle: Gasa Group Germany)

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