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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gartenorchideen: Eine Rarität wird populär
Mit Hilfe eines neuartigen, speziellen Vermehrungs- und Wachstumsverfahrens bringt ein junges Unternehmerteam aus Berlin künftig winterharte heimische Gartenorchideen in deutsche Gärten. Nextplant UG setzt dabei auf die sogenannte „somatische Embryogenese“, die der generativen Vermehrung deutlich überlegen ist. Das klonale In-vitro-Vermehrungsverfahren ist zwar bei tropischen Orchideen, Obst oder Zierpflanzen Standard, nicht aber im Bereich der heimischen Orchideen. Wegen der schwierigen Kultivierung dieser Pflanzen ist bei den derzeitigen Angeboten, die man in kleinerem Umfang im Internethandel oder in Gartencentern und Baumärkten findet, die Produktionszahl gering und der Ausschuss hoch.
Die somatische Embryogenese hat dagegen viele Vorteile: Die Pflanzen sind ganzjährig und in hoher Stückzahl lieferbar, vor allem aber ist die Qualität deutlich höher. Durch die Selektion neuer Klonsorten ist der Phänotyp der Pflanzen vorhersehbar, sie sind widerstandsfähiger und winterhärter. Für Staudengärtner etwa bedeutet dies eine nicht unerhebliche Kostensenkung. Das eigens für Gartenorchideen von der Humboldt-Universität Berlin in Zusammenarbeit mit drei Biotechnologie-Unternehmen entwickelte Vermehrungs- und Wachstumsverfahren bietet wesentlich mehr Ergebnissicherheit als die bisher angewendeten Verfahren und schützt damit Investitionen. Im speziell für die Vermarktung dieses neuen Verfahrens gegründeten Unternehmen „nextplant UG“ bringen zwei junge Biologinnen, die das Verfahren mitentwickelt haben, ihr universitäres Know-how ein. Ziel ist es, die Vorteile der In-vitro-Vermehrung möglichen Zielgruppen wie etwa Staudengärtnern oder Gartencentern zugänglich zu machen. (nextplant)

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