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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Gartenmarkt: Hoffnung statt Pessimismus
So stellte Schleicher vor rund 200 angereisten Medienvertreterinnen und -vertretern die Trends für das kommende Jahr vor, basierend auf den Anforderungen potenzieller Kundinnen und Kunden. Teipel veröffentlichte die Zahlen der Grünen Branche für das Jahr 2025. Er sprach von leichten Verlusten, aber einem hoffnungsvollen Ausblick für 2026.
Der Garten der Zukunft bleibt ein Sehnsuchtsort. Balkon, Terrasse und Grünflächen sind Rückzugsräume. „Genau deshalb zeigt sich die Gartenbranche widerstandsfähiger als viele andere Konsumsegmente“, sagt Theresa Schleicher. „In den kommenden Jahren verändern sich allerdings die Spielregeln: Der Preisdruck steigt, Kaufentscheidungen werden rationaler, die kommenden Generationen verfügen weniger über Häuser und Gärten, Effizienz wird zum neuen Maßstab.“ Wer 2026 und 2027 in der Grünen Branche kaufe, frage weniger nach Design, sondern nach Nutzen, Langlebigkeit, Preis und Einsparung. „Die Fragen lauten: Wie viel Wasser spart das Produkt? Wie viel Pflege nimmt es ab? Wie viel Ertrag bringt es?“, so Schleicher.
Leichte Verluste – hoffnungsvoller Ausblick
Auch das Jahr 2025 hat für die deutsche Wirtschaft nicht die erhoffte Wende gebracht. Angesichts konstant hoher Preisniveaus und anhaltender Konsumzurückhaltung musste erstmals auch der Gartenmarkt leichte Umsatzverluste hinnehmen. „Im Vergleich zu anderen Branchen muss der Gartenmarkt dennoch als deutlich weniger konjunkturanfällig herausgehoben werden“, so Klaus Peter Teipel. Mit einem Umsatz von rund 19,7 Mrd. Euro hat er ein Minus von -0,6% im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Dabei konnte das Segment biologisch-chemischer Bedarf (+1,2%) zulegen. Auch die Hartwarensegmente haben etwas hinzugewonnen (+0,7%), während Lebendes Grün etwas verloren hat (-2,0%).
Hoffnung statt Pessimismus
„Auf der Verbraucherseite genießt der Gartenmarkt nach wie vor einen hohen Stellenwert“, so Teipel. 80% der Verbraucherinnen und Verbraucher fehle es nicht an finanziellen Mitteln, sondern an Motivation und Inspiration. Hier seien Hersteller und Handel gleichermaßen gefordert, dem Markt mit entsprechenden Ideen und Lösungen wieder zu nachhaltigen Wachstumsimpulsen zu verhelfen. „2026 sehe ich die Wachstumsrate für den Gartenmarkt zwischen 0,5 und 2,7%“, sagt Teipel.

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