Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Gartenbau: Wahlprüfsteine vor der Bundestagswahl

Andrea Wicklein, Brandenburger SPD-Bundestagsabgeordnete und Mittelstandsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, informierte sich in einem Gespräch in der Geschäftsstelle des Gartenbauverbandes Berlin–Brandenburg e. V. über die aktuelle Branchensituation sowie die Erwartungen des gärtnerischen Berufsstandes an die Politik und die kommende Bundestagslegislaturperiode.

Andrea Wicklein, Brandenburger SPD-Bundestagsabgeordnete und Mittelstandsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, informierte sich in einem Gespräch in der Geschäftsstelle des Gartenbauverbandes Berlin–Brandenburg e. V. über die aktuelle Branchensituation sowie die Erwartungen des gärtnerischen Berufsstandes an die Politik und die kommende Bundestagslegislaturperiode.

Präsident Jörg Kirstein machte in dem Gespräch deutlich, dass „die Sicherung der regionalen Produktion, die Wertschätzung der Erzeugnisse sowie die Entlohnung der Mitarbeiter in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen“. Der Berufsstand stelle sich dieser Herausforderung, aber die Rahmenbedingungen für die Produktion und Vermarktung müssen durch die Politik mit größerer Priorität gestaltet werden.

Die extremen Witterungsbedingungen in diesem Jahr unterstreichen erneut die große Abhängigkeit für die Produktion und Vermarktung, die zu erheblichen finanziellen Belastungen einzelner Betriebe führt. Der Berufsstand fordert dazu seit Jahren die Schaffung einer steuerfreien Risikorücklage. Denn diese Ereignisse entziehen sich dem unternehmerischen Einfluss und bedürfen wegen ihrer Unvorhersehbarkeit einer ausreichenden finanziellen Vorsorge.

In ihrer Funktion als Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Bundestag interessierte sich die Abgeordnete auch für den Forschungsbedarf im Gartenbau. Präsident Kirstein verdeutlichte anhand der Nachfrage der Innovationsrichtlinie des brandenburgischen Landwirtschaftsministeriums, dass ein überdurchschnittlicher Anteil an Innovationsprojekten durch den Gartenbau angeregt worden ist. Darauf müsse in der kommenden Agrarförderperiode aufgebaut werden. Innovation und Wissenstransfer in die Praxis sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors. Die fachliche Beratung ist ein Garant für die Umsetzung des kontrolliert–integrierten Anbaus als umweltschonendes Anbauverfahren und für die Existenzsicherung der Betriebe. (Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V.)

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